Als wir bei Jukka im Homestay waren, kamen abends zwei Freunde zu Besuch. Beide Rentierfarmer. Eine von ihnen, Sanna, lud uns am nächsten Morgen ein, ihr bei ihren Rentieren bei der Arbeit zuzusehen. Nachdem wir vor zwei Jahren in der Mongolei ein paar Tage bei den Rentiernomaden zu Gast waren, interessierte uns sehr, wie hier in Europa mit den Tieren umgegangen wird. Sanna wusste nur „die Tiere in der Mongolei sind viel größer“. Doch das ist nur einer von großen Unterschieden zwischen den beiden Kulturen.

Es gibt in beiden Regionen, Mongolei und Skandinavien, keine wilden Rentiere mehr. Die Tiere, die man in Europa am Straßenrand sieht, gehören alle einem Rentierfarmer, der nicht unbedingt Same ist, denn davon gibt es in Finnland nur wenige. Die Rentiere, die man so sieht, haben auch alle deutliche Zeichen: ein Halsband, manchmal sogar Glocke und immer „zurechtgeschnitzte“ Ohren. Jeder Rentierbesitzer schneidet mit einem Messer eine ganz bestimmte Markierung in die Ohren der Tiere. Sanna hat ihr Merkmal sogar auf ihren Unterarm tätowiert und im Internet gibt es Tabellen aller Kennzeichen, die zeigen, wessen Rentier man gerade vor sich hat.

Mongolische Rentiernomaden auf ihren Tieren

In der Mongolei ziehen die Rentiernomaden im Sommer mit ihren Tieren auf der Suche nach Weidegrund immer noch nomadisch umher, in Skandinavien lebt schon lange kein Rentierbesitzer mehr als Nomade. Auch Sanna wohnt in einem komfortablen Haus. Im Winter ziehen mongolische Rentiernomaden in ihr Winterlager, in dessen Nähe es Wasser (gefrorenen Fluss, gefrorenen See), aber auch Fressgründe für die Tiere gibt. Sie leben dann statt in Tipis in winterfesten Jurten oder Holzhütten, bis es im Frühjahr wieder weiter geht. Jeden Wintermorgen begleitet ein Rentiernomade (reitend auf einem großen Tier) die große Herde auf ihrer Suche nach Futter bei Streifzügen durch die Wälder.

Heu statt Flechten und Motorschlitten statt vier Pfoten in Skandinavien

Nicht so die skandinavischen Rentierbesitzer. Die leben wie jeder andere Europäer in einem komfortablen Haus, Sommer wie Winter. Im Winter haben viele Rentierhalter, so auch Sanna, ihre Tiere in der Nähe des Hauses eingepfercht im Wald. Statt ihrem natürlichen Futter, z.B. Flechten, nach denen sie unter dem Schnee graben, bekommen diese Tiere dann industrielles Kraftfutter und Heu und bewegen sich auf einem ziemlich eingeschränkten Areal. Das macht es dem modernen skandinavischen Rentierhalter sehr einfach. Er muss nur zum Füttern aus dem warmen Haus und nicht wie der Mongole mit der Herde durch die Wälder ziehen. Es sorgt nicht nur dafür, dass es der Skandinavier warm und gemütlich hat, es sorgt auch dafür, dass er mehr Rentiere über den Winter rettet.

Während ich das hier aufschreibe, ist es Mitte Januar oberhalb des Polarkreises bei 1 Grad plus und der Klimawandel zeigt sich: der Schnee schmilzt ganz seicht vor sich hin und bildet unter der Schneedecke auf dem gefrorenen Boden eine Eisschicht, die das Rentier nicht zerstoßen kann, um an das darunterliegende Futter zu kommen. Auch dies ist ein Grund dafür, dass immer mehr skandinavische Rentiere im Winter nicht mehr in Freiheit leben, sondern in Gehegen. In der Mongolei wirkt sich der Klimawandel genauso aus mit gleichen Folgen. Der Unterschied: der mongolische Rentiernomade hat keinen Privatwald, in dem er ein Gehege bauen kann, er hat kein Geld für Kraftfutter und Heu, denn er ist Rentierbesitzer in Subsistenzwirtschaft und nicht um daraus Profit zu schlagen. Leider verhungern in den letzten Wintern deswegen viele Rentiere. Der finnische Rentierbesitzer, in dessen Herde wir vor einer Woche übernachtet haben, hat im Wald eine Art Futterstelle eingerichtet. So bleiben die Tiere frei, kommen aber trotzdem über den Winter, ähnlich wie wenn in Deutschland ein Förster im Wald Rehe mit Eicheln etc. füttert. Für uns ein annehmbarer Kompromiss. Ein weiterer großer Unterschied zwischen Europa und Asien ist, dass die Skandinavier ihre Rentiere als „Fleischwaren“ züchten. Im Frühjahr, ab Ende März, werden die Rentierkälber geboren und dann, bevor der Winter kommt, mit rund fünf Monaten geschlachtet und als Fleisch verkauft. Fast alle männlichen Tiere und ein Großteil der weiblichen Jungtiere auch. Überwintert wird nur eine „Kernherde“ aus weiblichen, zu Winterbeginn allesamt schon wieder trächtigen Tieren. Deswegen sieht man im Winter auch nur Tiere mit Geweih: die Weibchen.

Leckerlies von Frauchen in der Mongolei

Mongolen halten ihre Tiere nicht als „Gebärmaschinen für Wurstwaren“. Mongolen halten Rentiere für Milch und ihre Herden bestehen deswegen auch größtenteils aus weiblichen Tieren. Da ein mongolischer Rentierhirte durch das Melken tagtäglich in engem Kontakt zu seinem Tier steht, ist das Zusammenleben auch ein ganz anderes: die Tiere sind dort Familienmitglieder und jede Familie besitzt nur wenige Tiere, die aber einen Status haben wie in Europa eine Hauskatze oder Hund: sie werden gestreichelt, geschmückt, liebkost, mit Leckerlies verwöhnt und sind mehr Familienmitglieder als Fleischlieferanten. Ein mongolisches „Riesenrentier“ sieht in Menschen einen „Leckerliegeber“ und nicht einen „Schlachter“, weswegen wir in der Mongolei immer wie Hunde bettelnde Rentiere um uns hatten, die sogar in unseren Manteltaschen nach Leckerchen (Brotkanten, Karottenstücke etc.) suchten, weil Frauchen da ja auch jeden Morgen und Abend welche herauszaubert.

Skandinavische Rentiere haben Angst vor Menschen, jedoch nicht vor Autos. Sie sind das Gebrüll der Motorschlitten gewohnt, denn damit kommt ja das Futter angefahren. Deswegen lassen sie sich von Autos nicht beunruhigen und kommen bestenfalls näher. Steigt man jedoch aus, verstehen sie: von dem Fahrzeug fällt kein Futter herunter, das ist ein Mensch! Und dann verziehen sie sich. Kein Wunder, wird doch jedes Jahr die Hälfte der Herde ans Messer geliefert.

Mongolisches Kuscheltier bei -31°C

Wir sind gespannt, wie lange die Rentiernomaden der Mongolei noch so leben. Ob sie vielleicht auch irgendwann ihren Tieren die Freiheit entziehen und sie als Fleischlieferanten nutzen? Ob sie auch irgendwann ihr Nomadentum aufgeben und in komfortable Häuser ziehen und ihren Tieren mit Schneemobilen, Quads oder gar Hubschraubern hinterherjagen? Wir sind froh, noch diesen Einklang zwischen Rentier und Mensch kennengelernt, die Kuschel-Attacken der Tiere (die dabei ihr Geweih vergessen) genossen haben und das Vertrauen der Tiere in ihre Herrchen sehen durften. Und nun das Gegenteil in Skandinavien zu erleben, macht auch traurig. Aber wir sind Sanna dankbar, dass sie uns ein Stück von ihrem Alltag gezeigt hat. Fern von touristischen Rentierfarmen, auf denen man für Selfies vor dem Gehege und Aufwärmen im Souvenirshop 110€ Eintritt zahlen muss.

Womit wir wieder beim Thema „Massentourismus in Lappland“ wären. Auch da hatten wir in den letzten Tagen Gelegenheit, mit jemandem zu sprechen, der uns das Ganze aus Sicht der Einheimischen schildern konnte. Nicht der seiner Gäste müde gewordene Airbnb Gastgeber Jukka, sondern der „Campfire Barista“ aus Levi, der dort auf einem Lagerfeuer für Touristen Kaffee kocht. Er erzählte uns, das Problem habe sich vor der Pandemie schon abgezeichnet: zu viele Touristen. Wie wir später im Museum lasen, nannten Rentierzüchter schon 2015 den Tourismus als eine Bedrohung für die Natur Lapplands.

Die Pandemie hat das Touristenproblem hier weiter verschärft: es gibt zu wenige Betten, weswegen die Preise dafür explodieren. Ein paar Beispiele im Vergleich zu unserem letzten Aufenthalt vor 5 Jahren haben wir Euch ja schon genannt: Hütte für 135€ und Sauna extra, statt damals 58€, Sauna inkludiert oder Hotel im Jugendherbergsstil für früher 60€, jetzt 108€. Habt Ihr uns nicht unbedingt geglaubt mit der Begründung „Skandinavien war schon immer teuer“. Wir sind aber weder doof noch Skandinavien-Anfänger. Dies ist das dritte (Silke), bzw. fünfte (Jan) Mal für uns im Winter in Skandinavien (bei „Sommer“ haben wir nicht mitgezählt und vergleichen hier auch nicht „Äpfel mit Birnen“), Jan hat sogar in Schweden studiert. Wer von Euch bietet mehr Skandinavien-Erfahrung? Gut. Wenn es die letzten X Male so gewesen wäre wie jetzt, wären wir dann wieder hier und das für so lange? Sicher nicht. Also: es hat sich wirklich was verändert, ob Euch das gefällt oder nicht. Uns gefällt es nicht. Und ja, wir wissen, dass Südschweden nicht Lappland ist und es sicherlich im Süden Skandinaviens noch Ecken gibt, wo zumindest die Hälfte des Jahres Pause ist und die Situation dadurch entspannt.

Nun also weiter mit dem „Campfire-Barista“ und Lappland: Schon vor der Pandemie hatte der Tourismus also Formen angenommen, dass Betten rar wurden. Wer die EISREISE gelesen hat, der wird sich vielleicht erinnern: schon vor 5 Jahren haben wir nur über Beziehungen noch ein Bett in Rovaniemi bekommen – in einem ehemaligen Krankenhauszimmer. Während der Pandemie, erklärte uns der „Campfire Barista“, zogen nun viele Menschen in den schönen Norden, um von dort aus remote zu arbeiten, die Pandemie machte ja plötzlich mit dem „Home Office“ Arbeitsmodelle möglich und salonfähig, die mir früher als „Du arbeitest nicht richtig“ vorgeworfen wurden. Das Resultat: Ferienwohnungen und Apartments wurden langfristig vermietet, Wohnraum und Betten dadurch noch knapper. Die Nachfrage regelt den Preis, also schraubten sich die Preise weiter nach oben. So weit nach oben, dass mittlerweile keine Einheimischen mehr zu diesen Konditionen herziehen und es der touristischen Infrastruktur an Arbeitskräften mangelt. Die Touristenmassen nehmen aber weiterhin zu, trotz steigender Preise. Skandinavien vermarktet sich ja während der Pandemie erfolgreich als „sicher“ und die Touristen glauben ja selbst, dass es mit der Pandemie außerhalb Europas furchtbar sei und alle Zahlen aus dem außereuropäischen Ausland gefälscht und geschönt seien. Also überrennen noch größere Touristenschwärme Skandinavien, wo aber nicht mehr genug Arbeitskräfte willig sind, zu den Preisen zu wohnen und daher fehlen. Kommt dann eine Corona Infektion dazu und erfordert Quarantäne, fällt doppelt so viel Arbeit auf noch weniger Arbeitskräfte an. Dadurch sinkt natürlich die Laune und Motivation, für irgendeinen Touristen noch irgendeinen Finger krumm zu machen. Dies erklärt, warum wir hier andere Erlebnisse haben als in anderen Ländern, in denen wir die letzten beiden Jahre unterwegs waren. Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft? Erstickt in den Touristenmassen und hohem Arbeitspensum. Das erklärt auch, warum man in vielen Unterkünften sogar das Bett noch selbst beziehen muss! Kein Personal da, doch der Preis steigt trotzdem, trotz sinkender Leistung. Das nennt man Marktwirtschaft und alle, die in den letzten 2 Jahren hier waren, haben dazu beigetragen. Vielleicht auch Du. Oder Ihr. Und davor auch wir.

Manche Hotels haben mit ihren Preisen allerdings den Bogen überspannt. Wir sprachen mit dem „Campfire Barista“ das „Snow Village“ an, dessen Eintrittspreis von 8€ auf 19€ explodiert war. Die Gäste seien nicht mehr bereit, die aktuellen Übernachtungspreise (350€) zu zahlen und blieben aus. Da die Betriebskosten ja nicht weniger werden, versuchen sie nun, sich das Geld von den Tagesbesuchern reinzuholen. Bei uns nicht erfolgreich. Wir sind gespannt, wann hier das Preismodell der Region kippt und die Touristen verstehen, dass es anderswo für weniger Geld mehr Gastfreundschaft und gleiche, wenn nicht bessere Qualität gibt. An der Ausstattung der Unterkünfte hat sich ja nichts verändert, nur die Preise sind zwei- bis dreifach gestiegen. Seine Kaffeebohnen kauft der „Campfire Barista“ immer noch zu ähnlichen Preisen wie früher ein. Er spürt die Preissteigerung nicht. Im Supermarkt sind auch für uns die Preise real geblieben, ein Einkauf im finnischen LIDL ist vergleichbar mit einem Einkauf im deutschen LIDL. Nur die Preise der touristischen Infrastruktur sind horrend gestiegen und die Laune der Skandinavier im gleichen Maß gesunken. Zwei Kaffee in der Fußgängerzone vom touristischen Rovaniemi kosten zehn (10!) Euro, auf dem untouristischen Dorf in der 60er Jahre Konditorei 4€.  Genug für Euch erklärt, zurück zu unseren Erlebnissen.

In Rovaniemi verbrachten wir eine Nacht hinter dem „Dorf vom Weihnachtsmann“. Den hatten wir dort schon während unserer EISREISE besucht und der Zauber von damals hält bis heute an. Auszug aus dem Buch EISREISE: „Der Weihnachtsmann bittet uns, sich zu ihm zu setzen. Auf Deutsch. Auf Deutsch? Woher weiß der das? Er fragt nach meiner BMW. Meine BMW? Woher weiß der das? Wir vergessen, dass wir bis eben dachten, in einer Touristenfalle zu stecken, vergessen, dass der Bart des Weihnachtsmannes unecht ist, vergessen, dass der Kameramann voll draufhält. Der Weihnachtsmann strahlt eine unbeschreibliche Aura aus. Allein seine Augen schauen mit einer Güte, wie ich es noch nie gesehen habe. Wir sind völlig gefesselt und plaudern entspannt mit dem Weihnachtsmann über unsere Reise. In fehlerfreiem Deutsch. Er weiß Dinge von uns, die er nur deshalb wissen kann, weil er uns schon von Geburt an kennt. Weil er uns als brave Kinder jedes Jahr beschert hat.“

Den Zauber wollten wir natürlich nicht zerstören und blieben nur über Nacht, aber die Natur hatte einen anderen Zauber für uns vorbereitet: Nordlichter! Ganz viele und so intensiv, dass wir sie trotz der großen Lichtverschmutzung von Rovaniemi und des „Weihnachtsdorfes“ rund um Kittymobil leuchten sahen. Wir lagen einfach im Bett bei offener Schiebetür und schauten dem Lichtzauber zu. Das ist Luxus, der für viel entschädigt!

Wir besuchten das „Arktikum“ Museum. Der Eintrittspreis von 15€ ist hier voll gerechtfertigt. Wir verbrachten rund drei Stunden dort und wenn das Café (warum die in Skandinavien am Wochenende meist schließen, müssen wir nicht verstehen) für eine Pause geöffnet gehabt hätte, wären wir noch länger geblieben! Man erfährt dort in der sehr modernen und interaktiven Ausstellung (fast) alles über die Arktis – und nicht nur über die in Skandinavien, sondern „einmal rund um den Nordpol“. Man lernt auch die Gefahren für den Naturraum kennen (Erdöl-/Gasförderung, Klimawandel, Tourismus,…) und wir bekamen Sehnsucht nach Russland, denn dort befindet sich ein riesiger Teil des arktischen Naturraumes. Leider bleiben die Landesgrenzen für Deutsche pandemiebedingt weiterhin geschlossen. Die Hoffnung stirbt zwar wie immer zuletzt, aber wir gehen nicht davon aus, diesen Winter noch nach Russland zu kommen. Und erstmal fahren wir sowieso ans Nordkap!

P.S.: Wer Norwegisch lesen kann, bekommt von uns gerne den Artikel über die Vorkommnisse am Flughafen Alta hochauflösend zugeschickt! Im Text kommt auch die deutsche Familie zu Wort, die wie wir nicht einchecken durfte, obwohl alle erforderlichen Papiere vorlagen.

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