Unser letzter Post beschrieb, wie wir den „echten Lockdown“ hier in Taschkent erlebt haben und wie froh wir sind, in Usbekistan „gestrandet“ zu sein und nicht in Ländern mit hohen Infektionszahlen oder chaotischen Zuständen. Das ist bis heute so. Seit Mitte Mai gehen die Lockerungen schrittweise vorwärts, mittlerweile ist wieder fast alles möglich, nur die Metro fährt noch nicht.

Die Menschen halten sich so diszipliniert an alle Regeln, dass wir täglich staunen. Bestimmt 95% der Leute tragen immer und überall brav Maske (und nicht nur unterm Kinn) und vor Geschäften bilden sich ganz ordentlich lange Schlangen von Kunden, die einer nach dem anderen dort einkaufen möchten. Es wird vor dem Betreten von Geschäften Temperatur gemessen und mindestens Hände desinfiziert, oft muss man zusätzlich noch durch einen Desinfektionstunnel laufen, bei dem man durch einen Sprühnebel aus Desinfektionsflüssigkeit geht.

Usbekistan hat rund 33 Millionen Einwohner. Rechnet selbst…

Seit ein paar Wochen steigen die Zahlen hier wieder, was auch damit zu tun hat, dass Usbekistan begonnen hat, 60.000 Usbeken aus dem Ausland heimzufliegen. Schön zu erkennen: das Muster der alle 3-4 Tage landenen Repatriierungsflüge. Jeder, der nach Usbekistan einreist, wird getestet (Mögliche wöchentliche Teskapazität: 10.000!) und zusätzlich 14 Tage lang in staatliche Quarantänezentren “eingesperrt”. In einem Flieger aus St. Petersburg saßen mal 70 Infizierte! Meist Arbeiter, deren Aufenthaltsstatus in z.B. Russland seit Monaten prekär ist, aber auch Usbeken aus allen Teilen der Welt, die erst jetzt abgeholt werden, weil sich Usbekistan den Virus erst dann einfliegen wollte, wenn die Lage im Land selbst stabil ist. Wenn wir jemals negative Reaktionen der Bevölkerung auf irgendwelche Maßnahmen der Regierung im Zusammenhang mit der Pandemie gehört haben, dann zu diesem Thema: man will die verseuchten Landsmänner nicht!

Andererseits schaffen es wie überall in der Welt ein paar Idioten, ganze Landstriche um Wochen rückwärts zu werfen. Wie im letzten Blogpost erklärt, werden hier Regionen nach dem Ampelsystem entsprechend ihrer Infektionszahlen den drei Farben rot, gelb und grün zugeordnet und ein Anstieg dieser Fallzahlen führt dann zur Zurückstufung um eine Farbe. Zum Zuckerfest (Eid Mubarak) haben es vier Familien aus dem Westen des Landes geschafft, durch verbotene Feiern die gesamte dortige Bevölkerung erneut unter Quarantäne zu stellen. Und in Taschkent hat eine einzige Familie innerhalb von einer Woche verbotenerweise gleich vier Hochzeiten gefeiert.

Kasachstan hat mit 18 Millionen Einwohnern 4,5 Mal weniger Einwohner als Deutschland und dreht wegen dieser Zahlen völlig durch. Asien halt! Gut, hier zu sein.

Aber das ist alles nichts gegen Kasachstan. Dort schert sich die Bevölkerung um gar nichts, die Infektionszahlen explodierten geradezu nach den allgemeinen Lockerungen und nach und nach wurde eine Stadt nach der anderen wieder abgeriegelt und zurück in den Lockdown kommandiert. Seit etwa zwei Wochen ist das ganze Land wieder unter Ausgangssperre und alles hat geschlossen. Erstaunlich, wie unterschiedlich die Bevölkerungen zweier Nachbarstaaten reagieren! Und auch erstaunlich, wenn man diese Zahlen in Relation zu anderen Staaten setzt, wie tief hier in Asien die Schwelle für Panik liegt.

An einem Wochenende schlichen wir uns mit unseren Vermietern – Mutter und Tochter – aus der Stadt. Taschkent war zu der Zeit gelb (keine Infektion innerhalb der zurückliegenden drei Wochen), das Umland rot (und somit Zutrittsverbot) und die Berge grün (virusfrei). Um in die Berge zu kommen, mussten wir also durch „rot“ fahren. Und natürlich war da eine Straßensperre und natürlich durften wir nicht durch. Aber „Herr Wachtmister, können Sie sich vorstellen, wie das ist, zwei Monate mit Deutschen unter einem Dach zu wohnen?“ Tatsächlich hatten wir dieselbe Meldeadresse. Schlimme Vorstellung, so lange mit Deutschen zusammen zu wohnen: die Straßensperre öffnete sich für uns und wir verbrachten einen herrlichen Tag mit Picknick am See.

Wurde uns langweilig in den bis jetzt 3,5 Monaten in der Wohnung in Taschkent? Nein. Schließlich gibt’s ja genug Behörden, die einen auf Trab halten! Das war insbesondere die deutsche Botschaft Taschkent, mit der Jan sieben (7!) Wochen herumdiskutieren musste, damit er einen Passantrag stellen durfte, weil gleich zwei seiner Pässe gleichzeitig ablaufen. Warum die Herren der deutschen Botschaft das nicht wollten, wissen wir nicht. Fakt ist aber, dass wir schon vorher wussten, dass es so kommt, wie jeder in Jochens Buch „Ferner Osten auf der Überholspur“ nachlesen kann. Jochen und seinen Neffen Pablo haben wir letzten Sommer in China getroffen und auch sie haben erfolglos versucht, in Taschkent einen Pass zu beantragen. Und nun saßen wir in der Falle und nur diese Botschaft war – theoretisch – zuständig. Sieben Wochen und unzählige Telefonate und Mails mit dem Außenministerium in Berlin und der deutschen Botschaft Eriwan später hat man dann den Azubi an den Schalter geschickt, der den Antrag dann doch annahm.

Auch die kasachische Botschaft in Taschkent hielt uns auf Trab. Deutsche durften seit 2014 ohne Visum nach Kasachstan einreisen. Bis COVID-19 kam und darüber hinaus Deutschland mit vielen Ländern weltweit die Entwicklungszusammenarbeit beendete. Und zu diesen Ländern, die fallen gelassen wurden, gehört auch Kasachstan. Zwei Gründe, um die Visapflicht wieder einzuführen. Und zwar bitte mit Beantragung des Visas nur in Deutschland und nur mit maximal 48 Stunden altem Virustest. Logistisch für uns unmöglich. Weil die Deutsche Botschaft Taschkent sich auch hier nicht zuständig fühlte, schrieb das deutsche Konsulat Almaty unsere Situation auf Kasachisch auf und bat darum, dass wir in Taschkent das Visum beantragen dürfen. Sehr nett, aber nur dann hilfreich, wenn alle Beteiligten lesen, was in der „Verbalnote“ steht. Das Resultat war: die kasachische Botschaft bot uns ein 5 Tage Transitvisum an.

Moment, ein Blick auf die Karte: wo kommt man von Almaty aus in 5 Tagen hin, wenn man vorher noch ein Auto zusammenbauen muss? Richtig, nach Kirgistan. Und dann, noch ein Blick auf die Karte: wie kommt man von Kirgistan nach Deutschland? Richtig, zurück über: Kasachstan! Ein anderes Visum wollte man uns nicht ausstellen es sprach auch sowieso niemand Englisch und dass wir von ihnen einen Termin erhalten hatten mit einer Liste der nötigen Unterlagen, wusste auch keiner mehr. Eine Visaagentur, die wir dann um Hilfe baten, konnte auch nichts ausrichten. Also hofften wir, dass sich die Situation ändert, sobald sich die Grenzen der Region hier öffnen.

Ansonsten hat auch Jan angefangen, seine „Online-Karriere“ zu starten und seine ersten Euros als „Digitalnomade“ zum Haushaltseinkommen dazuverdient. Wie Ihr wisst: auch er ist wie ich weder Programmierer noch Grafiker noch sonst irgendwas, von dem immer behauptet wird, dass man das unbedingt sein muss, um online Geld verdienen zu können. Wer will, der kann!

Am 15.6. änderten sich zwei entscheidende Dinge: Restaurants durften wieder öffnen – und die Grenzen Usbekistans auch. Lange hatten wir darauf gehofft, dass auch Kasachstan zum 15.6. die Grenzen öffnen würde und wir vielleicht ein Visum für Kasachstan beantragen dürfen und zurück zu unserem VW Bus Kittymobil und all unserem Hab und Gut können. Doch nichts. Dass Usbekistan theoretisch offene Grenzen hat, nützte uns gar nichts. Dachten wir, denn obwohl wir in die Mailingliste der Botschaft „ELEFAND“ eingetragen waren, bekamen wir keine wichtigen Infos. Wir kümmerten uns um alles selbst und kannten schon die richtigen Ansprechpartner auf der Ausländerbehörde, wenn es wieder einmal um die Verlängerung unserer Aufenthaltsgenehmigung in Usbekistan ging.

Nein, das Katzenstreu und Kopierpapier gehört nicht uns 🙂 Aber der Rest vom Haufen.

Aus Almaty erreichte uns Mitte Juni auch die Nachricht, dass die Villa, in der wir bei Bekannten all unseren Besitz aus Kittymobil untergestellt hatten, ab Juli an eine Spedition vermietet werden würde und dass das sich sonst darin befindende Hostel schließt. Wohin mit unserem Zeug? Möbel, Bettzeug, Boden und den gesamten Ausbau von Kittymobil konnten wir im verschlossenen Schuppen lagern lassen, doch wohin mit all den Sachen, die entweder nicht „mäusesicher“ sind (unsere Kücheneinrichtung und Klamotten z.B.) oder persönlich oder so wertvoll sind (Jans Kameraausrüstung, Bargeld etc.), sodass wir sie nicht in einem an Unbekannte vermieteten Schuppen lagern wollten? Auch da half Facebook: über die kasachische Expat Gruppe hatten wir schon im Januar eine süße Kasachin und einen netten Kanadier kennengelernt, die sich sofort auf unser „Lagergesuch“ meldeten und unsere Sachen noch am selben Vormittag aus dem Wandschrank der Villa ausräumten und bei Joanna im Lager ihres „Tierhotels“ unterbrachten. Allerletzte Sekunde quasi, denn am nächsten Tag wurde auch Almaty wieder unter Ausgangssperre gestellt.

Mit dem Öffnen der Restaurants in Usbekistan begann auch unser Sozialleben als „Expat“ in Taschkent. Über die usbekische Expat-Gruppe bei Facebook waren wir schon länger in Kontakt mit einer Amerikanerin in Ferghana, einer bulgarischen Familie in Bukhara, einem britischen Lehrerpaar in Taschkent und vielen anderen. Da sich nun zwei Haushalte treffen durften, gingen wir mit einem pakistanischen Universitätsprofessor georgisch essen, mit einer bosnisch-niederländischen Familie zum Brunch oder zu zweit gemütlich in den deutschen Bierarten oder zum Libanesen. Was wir in der Coronazeit so gekocht haben, lest Ihr in diesen beiden Beiträgen auf einer anderen Plattform: “Kochen im Lockdown” und “Corona kitchen, die Zweite“.

Und über diese Expat-Facebookgruppen erfuhren wir zufällig zwei Dinge: 1.: Kasachstan würde die Erteilung von Visa an Deutsche erst dann wieder aufnehmen, wenn Deutschland auch wieder Anträge für Schengenvisa aus Kasachstan annimmt und 2.: dass die Grenzen Usbekistans geöffnet sind, bringt uns doch etwas! Die anfangs erwähnten Rückholflüge für Usbeken nehmen nämlich in beide Richtungen Passagiere mit! Hätte man uns auch mal von offizieller Seite sagen können, aber wir sind ja bei Facebook. Weiter darauf zu warten, dass Deutsche ein Visum für Kasachstan ausgestellt bekommen, war nutzlos, vor November erwartet die Gerüchteküche da keine Änderung. Ein typisch politisches Spiel „wer hat den längsten…“

Also was tun? Weiter auf Kasachstan warten war Blödsinn. Warten, bis Kirgistan öffnet auch wenig sinnvoll, da das Land ohne eigenes Fahrzeug schwer zu bereisen ist. Und von Usbekistan hatten wir schon alles gesehen und es ist genau das Land Zentralasiens, was uns so gar nicht gefiel. Außer Nukus und Ferghana hat uns nichts begeistert und so saßen wir immer noch in unserer Wohnung in Taschkent, als im Land selbst schon längst wieder Reisefreiheit war.

Abgesehen davon, dass wir kein Fahrzeug haben, um damit die Nachbarländer nach einer zukünftigen Grenzöffnung zu bereisen, wir hatten auch keinen Führerschein, um ein Fahrzeug zu mieten! Unsere Führerscheine liegen nämlich bei unseren KFZ-Papieren in Almaty. Schließlich waren wir ja im Februar nur „mal eben“ auf „Visarun“ nach Usbekistan und wollten bald wieder zurück sein. Und für eine Zugreise mit Handgepäck braucht man ja auch keinen Führerschein. Aber um weiter zu reisen, wäre ein Führerschein ganz nett. Mein abgelaufener chinesischer Führerschein, der aus irendeinem Grund in der Laptoptasche auftauchte, half auch nicht weiter. Die Dame der Führerscheinstelle Krefeld (zuständig, weil unser letzter Wohnsitz) war da wenig kooperativ: sie könne zwar neue Führerscheine ausstellen, aber keinesfalls verschicken. Denn „Wie stellen Sie sich das denn bitte vor?“ Nun, eigentlich mit Briefumschlag und Abholung auf einem anderen Amt? Naja, in Krefeld ist die Briefpost noch nicht erfunden, aber in Bad Kreuznach und Hamburg bei unseren Vätern schon. Der Beamte aus Bad Kreuznach war so überrascht über seine unwillige Krefelder Kollegin, dass er seine Telefonnummer weitergab „damit sich die Dame das von mir erklären lassen kann, natürlich kann man Führerscheine im Rahmen der Amtshilfe verschicken!“ Ist Krefeld das neue Taschkent? Waren die Beamten dort mit denen von der deutschen Botschaft hier zusammen auf Lehrgang? Wahrscheinlich…

Für alle Leser, die sich wundern: man kann Führerscheine nur dann so unkompliziert neu ausstellen, wenn alle Daten digital hinterlegt sind. Und das geht erst seit ca. 2017 so. Wer vorher einen Führerschein ausgestellt bekommen hat, wird nicht so leicht Ersatz bekommen. Und dann braucht man immer noch einen Beamten, der die Entwicklung von Umschlag und Briefmarke schon mitbekommen hat… Mit neuen Führerscheinen bei Jans Eltern fertig zum Versand lagernd, waren wir bereit zu Weiterreise. Doch wohin?

Heftig, bei nur 2,9 Mio Einwohnern…

Die Nachricht, dass es Flüge gibt, führte schnell zu einer Entscheidung. Kittymobils Zollpapiere in Kasachstan sind noch bis Januar 2021 gültig, da besteht keine Eile. Doch die Zollpapiere für Jans Motorrad, das seit einem Jahr in Armenien wartet (warum, das erklären wir hier: Fahrzeugwechsel) und das wir dort eigentlich im Mai hätten ausführen wollen, konnten nur bis September verlängert werden. Da besteht also eher Handlungsbedarf. Doch Armenien erlebt gerade größtes Viruschaos, sodass die Grenzen geschlossen sind und auch Georgien, über das wir nach Armenien einreisen müssen, hat noch „geschlossen“(aber geniale Zahlen!). Also ist der Plan, in ein Nachbarland Georgiens zu reisen, um dort auf die Grenzöffnung zu warten.

Georgien hat knapp 4 Millionen Einwohner, aber unter 1000 Fälle insgesamt!

In der ersten Juliwoche gab es usbekische Repatriierungsflüge von Dubai, Riga und Istanbul, die uns auf dem Hinflug mitnehmen konnten. Da wir aber aus einem Land kommen, in dem der Virus im Griff ist und wir uns sehr sicher fühlen, ist die Türkei als Nachbarland Georgiens natürlich kein guter Ort, um abzuwarten. Okay, welche Südeuropäischen Länder haben die Pandemie von Anfang an hart und erfolgreich gehandhabt? Richtig: Griechenland und Bulgarien. Und welches Land ist auch Nachbarland von Georgien dank regelmäßiger Fährverbindungen? Bulgarien! Und weil Bulgarien sowieso unsere (mindestens) zweite Heimat ist, zogen wir los, ein Ticket nach Istanbul kaufen, um von dort nach Bulgarien zu fahren. Doch weil wir zuvor mit den Botschaften abklären mussten, ob wir überhaupt einreisen dürfen, war der Flieger schon voll, bis wir mit Sicherheit buchen wollten. Spontan entschieden wir am Schalter: dann Riga! Denn auch Lettland hat den Virus super gemeistert. Nachdem wir so verwöhnt sind von disziplinierter Bevölkerung und niedrigen Infektionszahlen haben wir kein Interesse daran, in Länder zu reisen, die samt Bevölkerung einen „etwas anderen Umgang“ mit der Situation pflegen.

Für ein Land mit knapp 2 Mio Einwohnern aus der EU doch ganz ordentlich.

Es fühlt sich komisch an, Zentralasien ohne unseren Bus zu verlassen, aber wir hätten es so oder so nächste Woche tun müssen. Angenommen, wir wären jetzt in Kasachstan bei Kittymobil, so sind ja die Landesgrenzen auf dem Landweg immer noch zu. Sie sollten eigentlich am 15.6. geöffnet werden, aber dann kam der zweite Lockdown. Kasachstan hatte im Gegensatz zu Usbekistan nie seine Flughäfen für die Ausreise geschlossen und so gab und gibt es jederzeit Linienflüge aus Kasachstan heraus. Daher hat Kasachstan allen Ausländern mit „unklarem Aufenthaltsstatus“ erlaubt, bis zum 10.7. im Land zu bleiben. Jeder hatte damit vier Monate Zeit, die Heimreise auf dem Luftweg zu organisieren. Eine sehr faire Lösung, aber für Überlandreisende wie uns hieße das: das Fahrzeug bleibt im Land, wir hätten bis zum 10.7. ausreisen müssen. Jetzt ohne Kittymobil weiter zu reisen, wäre also auf jeden Fall passiert.

Uns jetzt um Jans Motorrad in Armenien zu kümmern statt bis November auf ein kasachisches Visum zu warten, ist also nur logisch. Unsere Aufenthaltsgenehmigung in Usbekistan läuft sowieso am 1.9. aus und dann gibt’s ja immer noch keine kasachischen Visa für Deutsche. Ob wir uns also jetzt Armenien nähern oder “last minute”, ist egal. Und so fliegen wir am Donnerstag nach Riga. Weil wir kein Weiterreiseticket nach Deutschland, sondern nur eins für Sonntag nach Sofia vorweisen können, hoffen wir, dass die Letten die Informationen ihres eigenen Außenministeriums gelesen haben: freie Einreise für alle aus “sicheren Ländern” mit weniger als 15 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten 14 Tage. Trotz des Anstiegs der Zahlen der letzten Wochen schafft das Usbekistan locker um die Hälfte. Europa wird uns also wieder haben. Aber nur vorrübergehend. Sobald sich im Kaukasus die Grenzen öffnen, nehmen wir die Fähre. Und falls es zu einer befürchteten “2. Welle” kommt, sind wir in Georgien ganz sicher besser aufgehoben als in Europa.

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