Unser Silvester war traumhaft: wir standen auf einem Wanderparkplatz auf einer nach Norden offenen Freifläche im Wald und wurden pünktlich um Mitternacht nicht nur vom Nordlicht, sondern auch von Sternschnuppen begrüßt. Kann ein Jahr besser beginnen? Eine halbe Stunde standen wir Arm in Arm vor Kittymobil, schauten gen Norden, zählten Sternschnuppen und bewunderten Nordlichter. Das ist der Zauber des Winters, wegen dem wir hier sind! Das ist die Magie, die jeder verpasst, der sich weigert, den echten Winter kennenzulernen!

Es war -20°C und das ganz spezielle Himmelsfeuerwerk war die schönste Silvesterparty, die uns die Natur bereiten konnte. Die Bilder können gar nicht zeigen, wie die Nordlichter über den Himmel wabern, von grün über rot und weiß die Farben verändern, mal wie ein Vorhang vom Himmel fallen oder wie Wellen über einen wogen. Wie die Farben und die Leuchtkraft variieren von gleißend hell bis sanft strahlend. Wie die Landschaft die Farben reflektiert und die Nacht hell und bunt wird. Unsere Videokamera kann das nicht aufnehmen, aber wir haben es für immer in uns aufgenommen.

1.1.2017

Natürlich waren es nicht unsere ersten Nordlichter, aber da jedes Nordlicht anders ist, wird es nicht langweilig. Kurioserweise war es unser zweites Silvester mit Nordlicht. Vor fünf Jahren standen wir auch in Finnland zu Silvester im Schnee und guckten Nordlichter. Damals waren wir auf dem Weg mit den Motorrädern ans Nordkap und verbrachten unsere symbolische „Hochzeitsnacht“ im berühmten Eishotel von Jukasjärvi.

Zum ersten Mal in all der Zeit trafen wir andere Reisende: ein deutsches Ehepaar mit Wohnmobil und zwei Hunden, bei denen wir abends zu Glögi vorbeischauten und die uns morgens mitsamt den beiden Plüschtieren in Kittymobil besuchten. Und wir lernten: in Kittymobil fühlen sich auch vier Erwachsene und zwei mittelgroße Hunde wohl.

Unsere Freundin und meine ehemalige Reiseleiter-Kollegin Uljana war mit einer Reisegruppe als Reiseleiterin in Inari und wir trafen uns fast jeden Abend in ihrer Hütte auf dem Campingplatz, auf dem sie untergebracht war. Ohne sie hätten wir uns nicht so lange in Inari aufgehalten, denn jetzt im Winter ist dort reinster Massentourismus. Der nahegelegene Flughafen von Ivalo ist perfekt für Direktflüge aus Düsseldorf, Hamburg, Luxemburg, Italien, Frankreich und anderen europäischen Ländern. Über Helsinki fliegen alle Asiaten ein und es gibt kein einziges freies Bett. Bei der Anreise nach Inari haben wir kurz in Sarisälkä gehalten und sind geflüchtet: an jeder Ecke Touristenbusse, die Insassen alle wie kleine Soldaten in den immer gleichen blau-schwarzen Thermo-Overalls. Blau-schwarze Thermo-Overalls im Schneckentempo auf Skidoos neben der Straße, beim Rentiere Füttern und Schlittenhunde Streicheln. Die Landschaft ist übersäht mit „Ranches“, Resorts, Hotelanlagen, Hüttendörfern, Rentierfarmen und Schlittenhundestationen. Und überall Menschen in schwarz-blauen Overalls.

In Inari ist die Situation ähnlich, aber es verläuft sich etwas mehr. Die Stellplatzsuche im Winter ist aufgrund der Schneemassen sehr schwierig für uns, da die meisten Waldwege im Tiefschnee versunken sind. Vor zwei Wochen, sagte man uns, seien die Waldwege noch befahrbar gewesen, jetzt sind sie der Natur überlassen. Frei geräumt sind nur Tankstellen und Parkplätze von Sehenswürdigkeiten. Wir standen daher jede Nacht auf dem Wanderparkplatz zur „Wildniskirche“, bei der während des Frühstücks bis zu drei Busse (plus Mietautos) ihre Gäste auskippten, die dann alle in die „Wildnis“ liefen.

„Handicraft“ = Souveniergeschäft

Die Preise für solche Ausflüge sind furchtbarer Nepp: einmal zur Rentierfarm, Selfies mit den Tieren machen und durchs Souvenirgeschäft laufen: 110€ Kein Witz! Und weil jede Sekunde, die ein Tourist wach ist, zum Geldverdienen (oder -ausgeben) genutzt werden muss, findet alles auch nach Einbruch der Dunkelheit statt, sodass die Sache mit den Selfies schon wieder schwieriger wird.

Wir sind so dankbar und glücklich, mit Kittymobil alle Freiheiten zu haben. Statt an einem völlig nebligen Tag nachts bis kurz vor Mitternacht vier Stunden lang in einem Kleinbus durch die Gegend auf der „Nordlicht-Jagd“ herumrasen zu müssen, weil es halt für den Tag auf dem Programm steht und auch bei dickster Nebelsuppe durchgezogen werden muss, haben wir den Genuss, die magischen Nordlichter quasi direkt vom Bett aus, vor der eigenen Haustür, ganz für uns zu erleben. Dann, wenn sie da sind.

In Inari wollten wir eigentlich das Parlament der Samen und das Museum über die Samen besuchen, aber jedes Mal, wenn wir dort waren, parkte ein Reisebus davor und unsere Motivation, uns mit vielen anderen Menschen ohne Kontrolle jeglicher Zertifikate in Innenräumen aufzuhalten, ist gleich null. Das Gute ist ja: wir haben Zeit und können dann wiederkommen, wenn die Hauptsaison vorüber ist und die Finnen etwas durchatmen können. Uljana ist leider an einem Tag gestürzt, sodass wir sie mit Kittymobil ins Krankenhaus nach Ivalo gefahren haben. Auch eine interessante Erfahrung. Als Uljana sagte „das mit dem tollen Gesundheitssystem in Schweden und Finnland ist ein hartnäckiges Gerücht aus den 1990ern“, konnte ich das erst nicht ganz nachvollziehen. Sechs Stunden später dann doch. So lange hat es nämlich gedauert, bis Uljana gesagt bekam „es ist nichts gebrochen, gehen Sie zur Diagnose im Heimatland zum Arzt“. Ist man auch im Krankenhaus der Touristenmassen überdrüssig? Wahrscheinlich. Wir saßen ein paar Stunden Wartezeit im Kittymobil bei Tee ab, aber sahen eine asiatische Touristin, die von ihrem Reiseleiter im Rollstuhl ins Krankenhaus geschoben wurde.

Unser deutsches, also klar touristisches Kennzeichen, schien auf dem Krankenhausparkplatz jemandem zu missfallen, denn als Jan wegen eines „Gefühls, nach Kittymobil schauen zu müssen“ nach Kittymobil sah, hatte jemand einen dicken Schneeball in die noch auf dem Parkplatz von uns von Eisnebel freigelegte Luftansaugung der Dieselheizung gepresst. Das passiert nicht „aus Versehen“. Die Heizung war erstickt, der Alarm schrillte munter vor sich hin, die Abgase der erstickenden Heizung hatten Kittymobil zur Stinkbombe gefüllt und im Innenraum hatte die Luft schon -5°C. Kein Wunder bei -20°C Außentemperatur! Unsere Laune war im Keller, aber die sechs Stunden Wartezeit auf eine nicht erfolgte Diagnose, geschweige denn Behandlung, von Uljana hatte auch einen großen Vorteil: wir hatten nach vier Jahren mal wieder so richtig Zeit zum Quatschen und das war herrlich! In Deutschland wurde dann die Diagnose gestellt: Kapsel- und Bänderriss.

Wir verbrachten die Tage gemütlich zuhause in Kittymobil, genossen unser Zuhause, heißen Tee, Lebkuchen Latte, selbstgebackenen Stollen, den Blick in die Natur und arbeiteten auch ein paar Dinge ab, die in den letzten Wochen liegengeblieben waren. Vollzeitreisende mit Job zu sein ist ein ständiger Balanceakt zwischen Reisen (also sich von A nach B zu bewegen), die Reise zu organisieren (Einreisebestimmungen, Reservierungen, Routenplanung, Wettervorhersagen, Straßensperrungen etc.), den Alltag zu wuppen (in Inari dank elektrisch schwach abgesichertem Waschhaus und oberlahmen Geräten mit Laufzeiten bis zu drei Stunden ganze 11 Stunden für 2 Waschladungen Wäsche waschen und trocknen gebraucht!), das Foto- und Videomaterial zu sichten, sortieren und zu sichern (dank unlimited mobilem Internet für 18,90€ und überall 4G kein Problem), Stellplätze für die Nacht zu finden (wir fahren manchmal bis zu vier Stellen an, bis wir fündig werden), uns um Wasser, Diesel und Abfall zu kümmern (und nicht wie ein finnisches WoMo die Abfalltüten einfach in der Natur stehen zu lassen), Privatkontakte zu pflegen und die Social Media Kanäle zu bespielen, weiterhin am mehrmals wöchentlich stattfindenden Bulgarisch Unterricht online teilzunehmen, den eigenen E-Mail-Eingang akzeptabel leer zu halten und dann – ganz „nebenbei“ noch Geld zu verdienen. Inklusive Buchhaltung, Steuererklärung und weiterem, nervigen Verwaltungskram. Derzeit weigert sich zum Beispiel eine deutsche Online-Bank vehement, das Passwort per Mail zu verschicken. Macht Spaß! Nicht. Es ist also wichtig, auch mal ein paar Tage an einem Ort zu bleiben. In Inari waren es fünf Tage. Vollzeitreisen hat nichts mit Urlaub zu tun, aber das ist immer schwer zu vermitteln. Aber auch nach dem blödesten Tag voll unnötigem Papierkram oder stundenlangem Kampf mit der Waschmaschine sind wir dankbar dafür, Kittymobil zu haben, draußen in Freiheit leben und schlafen zu dürfen, Sternschnuppen zu zählen und Nordlichter zu bewundern, die glitzernde Schneelandschaft vom Bett aus zu beobachten und die Natur um uns zu genießen.

Uljana hatte das Glück, die letzte Nacht in einer sogenannten „Aurora Cabin“ auf dem Campingplatz zu verbringen, auf dem sie sonst in einer extrem kleinen, sehr rudimentären, 90€ teuren Hütte untergebracht war. Die Idee ihrer kostenlosen Luxusnacht: den Kunden des Veranstalters eine Buchung schmackhaft machen können! Sie lud uns ein, den Abend bei ihr im Luxus zu verbringen. Obwohl, Luxus? Die Hütte hatte statt Kochgelegenheit eine Mikrowelle ohne Geschirr und statt eines kuscheligen Doppelbettes für die romantische Nacht unterm Glasdach waren da zwei Einzelbetten zusammengeschoben. Immerhin, das Glasdach überm Bett lässt sich beheizen, damit man Nordlichter schauen kann. Gibt es keine Nordlichter, kostet die Hütte die nichts anderes als ein kleines Hotelzimmer ist, auch 450€. Nein, kein Tippfehler. Vier-hun-dert-fünf-zig Euro, WiFi aufpreispflichtig. Ein weiteres Beispiel für die beispiellose Abzocke, die in der Region läuft. Wir machten es uns im Halbdunkeln zu dritt gemütlich, ordentliche Lampen sind ja in teuren Unterkünften exklusive.

Es war unser letzter Abend zu dritt. Am nächsten Morgen flog Uljana zurück nach Deutschland, wir fuhren nach Norwegen. Eigentlich hatten wir mal die Idee, wie bei der EISREISE, als wir 2016 auf unserer Hochzeitsreise ebenfalls am 28.12. über den Polarkreis fuhren und auch an Silvester Polarlichter sahen, auch am 4.1. am Nordkap zu stehen. Statt mit den Motorrädern mit Kittymobil. Aber da es seit Tagen schneite und wir uns nicht in Mistwetter quälen müssen, verabschiedeten wir uns schnell von der Idee. Wir haben Zeit und müssen nicht reisen und am Nordkap stehen, wenn wir nichts von der Landschaft sehen! Stattdessen verbrachten wir lieber Zeit mit Uljana. Wir fahren noch ans Nordkap. Vielleicht nächste Woche! Zurzeit sind jedoch die meisten Straßen in der Region sowieso wegen Schneesturm gesperrt. Wir fuhren um 9 Uhr morgens im Dunkeln los. Hier ist es erst gegen 11 Uhr taghell, aber wir wollten in die Morgendämmerung hineinfahren, denn wir hatten 319km geplant.

Für uns und unser Reisetempo eine wahnsinnige Tagesetappe. Mein Neffe wird jedoch am 9.1. getauft und wir fliegen zur Taufe. Wir hatten eigentlich geplant, ab Ivalo zu fliegen, aber in den vergangenen Tagen, in denen wir pro Tag maximal 6km fuhren und in dicker Nebelsuppe oder Schneetreiben standen, hatte unsere Standheizung weiterhin mit vereisender Luftansaugung zu kämpfen. Unsere ursprüngliche Idee, Kittymobil am Flughafen auf einen Parkplatz mit Strom zu parken und die Standheizung alleine weiter laufen zu lassen, war somit hinfällig. Sie würde in unserer Abwesenheit an Eis ersticken und alles in Kittymobil erfrieren. Und dann brauchen wir 220V, um Kittymobil, bzw. die Elektronik, das Gas etc. wieder aufzutauen. In Inari gibt es zwar einen Campingplatz, dessen Stromnetz ist aber unserem Heizlüfter nicht gewachsen. Einen Truckstop gibt es dort keinen. Wir mussten Kittymobil also an einem Ort zurücklassen, wo eine verlässliche 220V Quelle ist. Doch wo?

Als wir im Januar 2018 mit den Motorrädern hier waren, hatte uns in Finnland ein norwegischer Busfahrer gewarnt „Norway is not Finland“. Er meinte damit die unfassbar schlechten norwegischen Winterstraßen hier im Norden. Er warf damals völlig zu Recht unsere Routenplanung um und schickte uns auf den Campingplatz in Alta. Und das war nun auch unser Plan: Nicht ab Ivalo in Finnland fliegen, sondern ab Alta in Norwegen. Und dort bei den lieben Leuten vom Campingplatz alles im Warmen unterstellen, was nicht einfrieren soll. Kittymobil wird dann unbeheizt am Flughafen stehen und nach unserer Rückkehr mit dem Strom vom Campingplatz wieder schnell auf Temperatur gebracht, sodass Ladebooster und Gas wieder funktionieren. Also los nach Alta!

Obwohl es schon 9 Uhr war, hatte der Schneepflug die Hauptverbindungsstraße nach Norwegen noch nicht geräumt. Wir fuhren 70km im dicken Schnee zur Grenze. Die entgegenkommenden LKW wirbelnden unglaublich viel Schnee auf, sodass wir nach jedem LKW rund 300m im halben Blindflug fuhren. Wir sahen zwei Autos im Straßengraben. Exakt wie damals, als wir mit den Motorrädern nach Alta fuhren.

Und wir sahen ganz, ganz viel Rentiere! Ganze Herden zogen an uns vorbei oder überquerten vor Kittymobil die Straße. Wunderschön! Die Einreise nach Norwegen war unkompliziert, denn wir hatten alle nötigen Papiere (Impfzertifikat, Einreiseanmeldung, Pässe, QR-Codes) vorbereitet.

damals…

Und dann fuhren wir auf exakt derselben Straße, auf der wir vor fünf Jahren und zwei Tagen mit den Motorrädern unterwegs waren: sogar das Pastell-Licht war gleich! Herrlich! Nur der Eisnebel, der mir damals den Tankdeckel festeiste, die Wimpern zusammenfror und uns die Scheinwerfer „ausschaltete“ blieb heute aus. Wer die ganze Geschichte wissen will, kann sie im Buch EISREISE nachlesen: Buchbestellung

Die norwegischen Straßen waren im selben Zustand wie damals. Genau so, wie der norwegische Busfahrer es damals gesagt hatte: „Norway is not Finland“. Gleich hinter der Grenze fing es an: extrem vereist mit Rillen, Löchern, Hubbeln, tiefen Spurrillen und Schnee. Was machen die Norweger falsch, was die Nachbarländer richtig machen? Warum sind norwegische Winterstraßen so mies und in Finnland rollt es sich so entspannt dahin? Wir werden es auch diesmal nicht herausfinden.

Wir rumpelten nach Alta und bogen mit Kittymobil auf den Campingplatz ein. Ganz komisch. Kittymobil wird dieses Jahr 25 Jahre alt und ist dann 14 Jahre mit mir unterwegs. Und in all den 25 Jahren hat Kittymobil erst zwei Campingplätze erlebt: einen in Griechenland und einen in Armenien. Und jetzt in Norwegen. Nach unserer einzigen Campingplatzerfahrung mit Hans im Sommer die mit deutschem, selbsternanntem Platzwart auf dem Nachbarstellplatz in Armenien nicht so gut ausfiel, hatte ich keine große Lust. Insbesondere nicht, als sich der einzige Gast als deutscher Dauercamper entpuppte. Aber der Platz ist sauber, mit 27€ nicht überteuert, die Betreiber extrem nett und wir können dort für unseren Ausflug nach Deutschland unsere Sachen unterstellen – und Kittymobil auch wieder auftauen, wenn wir zurück sind.

Der 80€ teure Witz

Das einzige Problem bei der an sich durchdachten Geschichte war der negative Coronatest. Norwegen verlangt von Geimpften wie uns einen Schnelltest innerhalb der ersten 24 Stunden nach Einreise. Der Test ist kostenlos. Für den Flug brauchen wir auch einen Schnelltest. Passt prima, dachten wir! Doch das Problem: Tests gibt’s nur mit Termin. Terminvergabe ausschließlich per Telefon von 8:30 bis 11:30. Natürlich war die Hotline überlastet. Also ohne Termin zum Testzentrum. Dort erfuhren wir: der Schnelltest ist kostenlos, aber der Ausdruck kostet 80€. BITTE? Nein, kein PCR Test, nur ein kleiner Schnelltest. Ja, das Papier kostet 80€. Nein Danke! Wir also zum Flughafen fragen, ob es auch ohne Papier geht. Nein, geht nicht. Diverse Hotlines angerufen und nonstop Verwirrung überall. Letztendlich war aber das Ergebnis: bitte Papier. Also zurück zum Testzentrum und den Test ohne Termin erbettelt. Eine Stunde später hatten wir das 80€ teure Papier: ohne QR Code, ohne Briefkopf, mit Stempel aus dem Kinder-Stempelbaukasten und handschriftlichen Daten. Hätten wir besser gefälscht. Nach langer Diskussion (das Testzentrum schließt um 15 Uhr und man holt den Zettel nur an einem Schalter der Notaufnahme ab) gab’s dann einen Ausdruck mit vielleicht echtem Briefkopf des Krankenhauses. Auch das hätten wir besser selbst hinbekommen. Wir haben in den letzten 2 Jahren in mindestens zehn Ländern (allerdings die meisten außerhalb der EU) Tests jedweder Art gemacht und immer und grundsätzlich war das Ergebnis nicht handschriftlich, mit Siegelstempel und mit QR Code. Und ja, die Tests werden auf Flughäfen (außerhalb Deutschlands) kontrolliert, bei uns 1x sogar mit der Lupe! Sehr gerne hätten wir unsere Reise abgeblasen, um so einen Mist nicht zu unterstützen, aber da der Test ja frisch sein muss und man so kurzfristig den Flug nicht mehr stornieren kann, haben wir die 160€ für ein Stück Mist bezahlen müssen. Warum man zu Omikron Zeiten unbedingt in Deutschland eine Taufe abhalten muss, wo in der Kirche nicht Mal 3G herrscht, steht auf einem anderen Blatt. Nochmal unterstützen wir so einen Quatsch (und damit meinen wir teure Tests und Deutschlandbesuche zu Viruszeiten) nicht mehr.

So fliegen wir dann übers Wochenende zur Taufe nach Deutschland. Wenn wir wieder da sind, hat sich vielleicht das Wetter gebessert und die Straßen Richtung Nordkap sind wieder geöffnet. Bis dahin!

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