Nachdem wir uns in unserem „Hideaway“ fünf Tage vom „Kulturschock Deutschland“ erholt hatten, trauten wir uns wieder, weiterzumachen. Ich hatte Geburtstag und Jan sich in den Kopf gesetzt, dass wir an meinem Geburtstag ein neues Reisemotorrad für mich finden würden. Dazu hatte er in mühsamer Telefonarbeit sämtliche Honda – Händler in Bulgarien und Deutschland abtelefoniert. Erfolglos. Wir wurden trotzdem fündig. Doch der Reihe nach.

Unsere ursprünglichen Weltreisefahrzeuge

Eigentlich sollte unsere Weltreise open end auf zwei Motorrädern stattfinden. Deswegen auch die URL dieser Webseite „motorradreise.blog“. Die ersten 1,5 Jahre klappte das auch, dann mussten wir spontan auf vier Räder wechseln, weil mein Motorrad im Iran einen Motorschaden hatte (mehr dazu: Motorschaden im Iran) und wir zu einem ganz bestimmten Termin an der chinesischen Grenze sein mussten, sonst wäre all unser bereits gezahltes Geld für chinesische Führerscheine, Permits etc. verloren gewesen. Ja, trotz Reiserücktrittsversicherung. Versicherung halt, die zahlen nie und das Geld sparen wir uns seitdem grundsätzlich. Wie das genau war, könnt Ihr hier nachlesen: Fahrzeugwechsel

Mit Kittymobil, unserem VW T4 Bus zu reisen, hatte ungeahnte Vorteile: wir konnten in China riesige Distanzen recht entspannt „abreißen“ und Sibirien und die Mongolei im tiefsten Winter bei bis zu -40°C bereisen. Erfahrungen, die wir nicht missen möchten! Wir lieben Kittymobil schließlich und mit dem eigenen Hauptwohnsitz mitten in der Wüste Gobi zu sitzen ist etwas ganz Besonderes. Aber in der Tiefe unseres Herzens sind wir einfach Motorradfahrer. Insbesondere in der durch Pandemie und „Vanlifer-Pest“ veränderte Situation in Europa wurde es für uns immer ungemütlicher, mit dem VW Bus unterwegs zu sein. Für Außenstehende sind wir ja nur „noch so‘n Depp mit Wohnklo, der nichts und niemanden respektiert und die Natur vermüllt“ und wir fühlen uns zunehmend unwohl und nicht willkommen. Zeit, Kittymobil stehen zu lassen und wieder auf Motorräder zu wechseln!

Mein ursprüngliches Reisemotorad “Pet”, eine Suzuki DR350S, musste ersetzt werden. Da ich noch eine zweite DR350 habe, war der Plan, einen identischen aber neuen Beta Alp 4.0 Motor zu kaufen und um diesen Motor herum aus zwei DR350 ein moderneres (weil mit E-Starter) Reisemotorrad zu bauen. Der Haken an der Sache: Beta verkauft keine Motoren ohne Motorrad und gebrauchte Motorräder kommen für mich aufgrund extrem schlechter Erfahrungen nicht in Frage. Einmal habe ich eine DR350 von der Frau eines sehr guten Freundes von Jan gekauft und bin dabei nach Strich und Faden betrogen worden. Und der Ersatzmotor für mein Reisemotorrad, den ich 2019 bei einem Händler in Süddeutschland gekauft und nach Armenien habe fliegen lassen, war auch Totalschaden. Lug und Betrug überall. Ein Gebrauchtfahrzeug kommt daher grundsätzlich nicht in Frage. Auch nicht vom Händler. Ich traue in der Hinsicht niemandem mehr.

Das Problem: eigentlich gibt es keine reisetauglichen Enduros auf dem Neufahrzeugmarkt, die mit gutem Fahrwerk, geringem Gewicht und etwas Leistung punkten können. Die heutigen Motorräder werden Jahr für Jahr größer und schwerer und kommen für uns nicht in Frage. Wir reisen auf kleinsten und allerkleinsten, sehr gerne unbefestigten Wegen und möchten uns nicht mit einem Eisenschwein buchstäblich belasten. Das einzige Motorrad, was ich mir eventuell vorstellen konnte, war die Honda CRF300 Rallye, quasi die „kleine Schwester“ der großen Africa Twin, auf der ich mich pudelwohl fühle. Kleiner Haken an der Sache: die kleine Schwester hat nur 24PS und 300ccm und ich bin noch nie so etwas Kleines gefahren. Ob ich mir vorstellen konnte, mit so einem „Mofa“ zu reisen? Dazu musste ich sie mal Probe fahren. Das Problem: fragt man in Deutschland einen Händler nach einer Probefahrt, braucht man ein dickes Fell, weil man sich anhören muss, man sei ja dumm zu glauben, so etwas sei möglich, denn dieses Motorrad sei ausverkauft. Überall. Man darf aber gerne ohne Probefahrt eine verbindliche Bestellung abgeben und mit „etwas Glück“ bekomme man dann „frühestens März/April 2023“ ein Motorrad. Vielleicht aber auch nicht. Deutschland kam (mal wieder) nicht in Frage.

Aber Jan hatte Ehrgeiz: irgendwo musste es doch zum Geburtstag seiner Frau wenigstens die Möglichkeit geben, diese Honda CRF300 Rallye mal zu sehen! Er fand in Belgien einen Händler, der sogar zwei davon im Laden stehen hatte. So verließen wir dann unser „Versteck“ und fuhren über Luxemburg (billiger Diesel und ein Pfund Kaffee) nach Belgien. Am Geburtstagsmorgen stand ich dann endlich vor ihr und durfte aufsitzen. Und dann kam die große, große Ernüchterung. Ich mochte sie nicht. Überhaupt nicht. Die Vorstellung, damit weiter als bis zur Eisdiele zu fahren, gefiel mir gar nicht. Ich war so enttäuscht! Mein Fehler, ich war einfach felsenfest davon überzeugt gewesen, dass wenn ich die 1000er toll finde, ich die 300er auch einfach mögen muss. War nur nicht so. Aber die CRF300 Rallye hat mit der CRF300L noch eine sportlichere Schwester: gleicher Motor, aber ohne Plastikverkleidung, ohne Windshield, ohne Cockpit, ohne großen Tank und auch sonst „einfach gestrickt“. Doch die gab es auch nirgends in Deutschland oder Bulgarien zu kaufen oder zu testen.

Ich saß im Kittymobil und heulte. Kein Motorrad für mich! Noch nicht Mal Probefahrt möglich, um ein Gefühl dafür zu bekommen, ob ich den Motor mag oder bei dem Zwerg doch das Gefühl habe, ein Mofa zu fahren. Erstmal belgische Pommes essen (und davon viel) und auf Facebook den CRF Schwarm fragen, ob mich irgendwer irgendwo mal fahren lassen würde. Da die 300er neu ist, war mir auch die 250er recht. Hauptsache fühlen, ob ich den Motor aushalte oder zu sehr Leistung vermisse. Nach kurzer Zeit war ein lieber Mensch in der Eifel gefunden, der mir anbot, seine 250er zu fahren. 120km später saß ich drauf und fuhr los.

Ich mochte sie. Natürlich sind 24PS auf 153kg eigentlich weit entfernt von dem, was ich sonst so fahre. Selbst meine mittlerweile 30 Jahre alte DR350S ist mit ihren 27PS auf 132kg spritziger unterwegs und meine Yamaha WR250F mit 121kg und 38PS eine ganz andere Hausnummer. Aber mit ein paar technischen Veränderungen wusste ich, dass ich aus der Honda etwas mehr Leistung herauskitzeln können würde und mit einer radikalen Diät könnte ich sie auch etwas abspecken. Das Serienfahrwerk ist eine Katastrophe, aber auch das kann man ändern. Passt also, beziehungsweise: kann passend gemacht werden! Auch hier das Problem: in Deutschland nur mit Glück und heutiger Unterschrift in frühestens 10 Monaten eventuell zu bekommen. Vielleicht mit Pech aber auch nicht – und das erfährt man aber erst im Winter. Naja. War in der DDR ja ähnlich. Aber wir sind ja nicht auf Deutschland limitiert und fuhren nach Holland.

Dort unterschrieb ich einen Kaufvertrag, gab schweren Herzens meine WR250F in Zahlung und soll dann im Juni eine neue, rote Honda CRF300L in Empfang nehmen. So einfach geht das außerhalb von Deutschland! Natürlich hätte ich mehr Geld bekommen können, wenn ich meine WR250F selbst verkauft hätte als sie dem Händler in Zahlung zu geben… Aber: als wir vor der Reise 2017 unsere Rallyemotorräder zum Verkauf inseriert hatten, waren 2/3 aller „Interessenten“ Betrüger und am Ende wurden in unserem Garagenhof 7 Garagen aufgebrochen auf der Suche nach unseren Motorrädern. Die Holländer fanden zwar unsere Garage und räumten sie komplett leer (seitdem besitzen wir nur noch das Werkzeug, was zu der Zeit in Kittymobil war), aber sie konnten unsere Motorräder nicht klauen. Die hatten wir bei Freunden versteckt, weil wir aus dem Freundeskreis genau wussten, wie Fahrzeugverkäufe in Deutschland enden. Ihr möchtet nicht wissen (und auch nicht glauben), was wir im Nachhinein noch für Diebstahl-Geschichten rund um Fahrzeugverkäufe erfahren haben! Deswegen habe ich lieber auf einen viertstelligen Geldbetrag verzichtet und die WRF in Zahlung zu geben, als nochmal so etwas zu erleben. Falls Ihr fragt: nein, die Polizei hat das weder interessiert noch hat sonst irgendwer etwas getan, obwohl es einen Zeugen gab. Die Versicherung hat auch erst 1,5 Jahre später und nur 280€ gezahlt – statt der vom Gutachter (den die Versicherung selbst geschickt hatte!) festgestellten Summe von 3000€ (dreiTAUSEND). Ihr merkt, wir haben immer wieder – und das seit Jahren – Spaß hier.

Jans Rallyemotorrad bekommt einen neuen Job als Reisemotorrad

So hatte ich dann einen Tag nach meinem Geburtstag doch noch ein neues Reisemotorrad. Wenn auch nur auf Papier und erst im Juni, aber immerhin! Da ich nun auf einem unglaublich modernen Fahrzeug ohne Kickstarter (das bereitet mir tatsächlich Sorgen), mit Einspritzung und modernem Schnickschnack reisen werde, beschloss Jan, sein Reisemotorrad „Oskar“, eine DR650RSE, in Rente zu schicken und seine KTM EXC500 zum Reisemotorrad zu machen. Blöd nur, dass beim Garageneinbruch damals nützliche Dinge wie der große Tank „abhandenkamen“ und nun alles in mühsamer Suche wieder aufgetrieben werden muss. Auch meine Neue ist alles andere als reisetauglich, wenn sie aus dem Laden rollt. Da steht noch einiges an Arbeit an! Aber wir haben ja Zeit, denn wir warten auf den 24.8., beziehungsweise: Mitte September.

Wir hatten ja in der ersten Aprilwoche das US-Visum beantragt und uns gefreut, dass die US-Botschaft in Sofia für uns zuständig war und nicht Berlin. Für das Visum braucht man nämlich ein persönliches Gespräch auf der Botschaft und die Wartezeiten in Sofia sollten nur 2 Monate zum nächsten Termin sein, in Berlin 7 Monate. Hätten die Angaben der Amerikaner gestimmt, wäre unser Termin nächste Woche. Leider ist deren Webseite sehr optimistisch und die Realität sieht anders aus: der früheste Termin war der 24.8. Tja, immer noch wesentlich besser als in Berlin! Und dann, etwa zwei Wochen später, kann man die Pässe wieder abholen. Hoffentlich mit 10-Jahres Visum drin! Aber so lange können wir halt nicht wirklich weit weg und müssen in Europa bleiben. Also kümmern wir uns um unsere Fahrzeuge. Die neuen, wie auch die pausierenden Reisefahrzeuge.

Wo wir schonmal dabei waren, uns um Motorräder zu kümmern, besorgte ich noch einen „neuen“ Tank für meinen Oldtimer, meine XT600Z Ténéré 34L. Die war vor fast drei Jahren ohne menschliches Zutun umgekippt. Genauso wie auch Jans Super Ténéré, 300km entfernt. Jans Motorrad hat den Kipper schadloser überstanden, weil sie nur ins Regal kippte, meine kippte ins Leere und schlug sich mit ihrem Lenker eine Delle in den Tank. Ein echtes Drama bei einem Oldtimer mit Wertgutachten, der nur zwei Jahre gebaut wurde und für den es nach 39 Jahren natürlich keine Teile mehr zu kaufen gibt.

Ich hatte daher richtig Glück, für extrem viel Geld Ersatz zu finden. Das Loch im Geldbeutel tat zwar weh, aber zu sehen, wie schön sie jetzt wieder ist, macht das Herz so warm! Als der Gutachter für ein neues Gutachten kam, sprang sie auch nach über vier Jahren Standzeit sofort an. 600ccm Kickstarter. Nie wurden 28l Benzin schöner verpackt… Mein „Rehchen“.

Wir fuhren nochmal nach Krefeld zu unserer nun leeren Garage, machten Schlüsselübergabe, trafen noch ein paar liebe Menschen und ich meldete mit richtig schwerem Herzen mein Reisemotorrad „Pet“, die Suzuki DR350S, ab. Pet hatte mich auf unserer Hochzeitsreise im Winter bei bis zu -37°C ans Nordkap gefahren (dazu gibt’s unser Buch EISREISE), mich bis an den Persischen Golf gebracht und sogar im Iran an einer Wüstenrallye teilgenommen. Aber ihr Ersatz ist nun gefunden und sie findet gerade in Einzelteilen neue Besitzer. Der Besuch auf der Zulassungsstelle war wieder an Freundlichkeit nicht zu überbieten. Mittlerweile sollte es sich herumgesprochen haben, dass man deutsche Ämter ohne Termin nicht betreten darf. Ich hatte einen Termin. Und trotzdem wurde ich beim Betreten der Behörde angebellt „Halt! Hamse nen Termin?!!??“ Man hätte auch einfach „Guten Morgen, Ihr Name bitte!“ sagen können. Ist aber hier nicht mehr der richtige Umgangston. Da fängt der Tag doch gleich gut an. Nicht. Aber das Thema des rauen zwischenmenschlichen Klimas in Deutschland habt Ihr ja im letzten Blogbeitrag schon lesen können…

Und dann war da noch Kittymobil, um das wir uns kümmern mussten. Eigentlich war ja der Plan, Kittymobil bei Andrej in Kasachstan „obenrum und untenrum“ aufarbeiten zu lassen. „Obenrum“, der neue Lack, hat ja geklappt. Dann kam die Pandemie und letztendlich mussten wir letzten Herbst in einer ziemlich überstürzten Aktion Kittymobil in die EU überführen (siehe: Kittymobils lange Fahrt in die Freiheit). Ohne dass Andrej den Unterboden fertig machen konnte. Es war dann schwer, jemanden zu finden, der diesen Part verlässlich und gut übernehmen könnte. Die letzte Erfahrung vor Abreise 2018 mit Kittymobil und einer deutschen Werkstatt war eine falsche Antriebswelle ohne ABS, die zwar passte und eingebaut wurde, aber damit ich nicht merke, dass das falsche Teil verbaut wurde, wurde der ABS Sensor samt Warnlampe stillgelegt. Diese Antriebswelle war dann auch noch so fehlerhaft verbaut, sodass wir sie 1x in China und 1x in der Mongolei fast verloren hätten, weil ein Sprengring fehlte und sie herausrutschen konnte. Lug und Betrug überall. Ich sagte es bereits…  Entdeckt hat den Pfusch eine Werkstatt in Kasachstan, die herausfinden sollte, warum wir kein ABS mehr hatten.

Leider fanden wir außerhalb von Deutschland niemanden. In Polen hieß es, man arbeite nicht an so alten Fahrzeugen (Kittymobil hatte am Freitag 25. Geburtstag), da seien zu viele Überraschungen. In Bulgarien gibt es niemanden, der die technische Ausstattung (Eisstrahlen!) hat. Nach Kasachstan zurück zu Andrej konnten wir auch nicht mit deutschem Pass. Als uns dann im Januar gleich 15 VW T4 Fahrer zu ein und derselben Oldtimer-Werkstatt in Bamberg schickten, wagten wir es doch und vereinbarten im Januar den erst möglichen Termin: 20. Juni. Wer sechs Monate im Voraus ausgebucht ist und von allen Seiten empfohlen wird, konnte nicht so schlecht sein. Wir machten den Termin fix.

Beim Oldtimer Spezialisten trifft man andere Schätzchen

Trotzdem war es kein gutes Gefühl, nach so vielen extrem schlechten Erfahrungen mit Werkstätten in Deutschland unser Kittymobil, unser Weltreisefahrzeug, mit dem wir in Lhasa in Tibet waren, das Südchinesische Meer gesehen, nach Hongkong und Peking gefahren sind und offroad die Wüste Gobi durchquert haben in eine deutsche Werkstatt zu geben. Um das ungute Gefühl in der Magengegend loszuwerden, fuhren wir nach Bamberg und schauten uns an, wo Kittymobil den Unterboden eisgestrahlt und später komplett versiegelt bekommt. Das Magengrummeln ist nun weg, Kittymobil wird dort in guten Händen sein. Wir durften uns alles anschauen und unsere Wünsche nach einem extrem offroadtauglichen Steinschlagschutz und nach einer Hohlraumversiegelung, die in sommerlicher Wüstenhitze nicht davonläuft und den Staub nicht unsäglich anzieht werden erfüllt. Keiner hat uns und Kittymobil belächelt, sondern wir wurden ernst genommen und man hat uns zugehört. Nach einer ersten Sichtprüfung war auch klar, dass Kittymobils Unterboden in besserem Zustand ist, als ich befürchtet hatte. Wenn jetzt noch alles so klappt, wie vereinbart, dann fallen mir ganze Geröllberge von Steinen vom Herzen!

Kittymobil steht nun bis zum 20.6. bei einer Freundin in Nürnberg in einem sicheren Wohngebiet, wir sind von Nürnberg nach Sofia geflogen. Leider nach Sofia, denn Hans, unser Overlander-Passat, stand in Varna, von wo aus Jan Anfang Mai nach Dortmund geflogen war. Der Flug von Nürnberg nach Varna war aber um ein Vielfaches teurer, sodass wir lieber mit dem Nachtzug für 17€ von Sofia nach Varna sind. Auch ein Erlebnis! Ein ziemlich luxuriöses! Leider haben wir zu kurzfristig gebucht, sodass wir mit zwei getrennten Zügen unterwegs waren: Jan 20min nach mir. Einer von uns auf der Route nördlich des Balkangebirges, der andere auf der Route südlich des Gebirges. Und am Ende beide vereint in Hans.

Wir verbringen nun das Wochenende in Hans am Meer, um uns von der ziemlich durchgetakteten Zeit in Deutschland zu erholen, gut zu essen und die Seele baumeln zu lassen. Ab Montag sind wir wieder in unserem Haus und lassen das Glasfaser-Internet glühen, bis die Reisekasse wieder gut gefüllt ist. Und bis wir am 20.6. wieder im Flieger nach Nürnberg sitzen, um Kittymobil in Bamberg abzugeben. Warum wir das nicht jetzt schon gemacht haben? Weil dort kein Platz ist, um Fahrzeuge stehen zu lassen. Warum keiner für uns Kittymobil von Nürnberg nach Bamberg fahren kann? Weil der komplette Ausbau raus muss, um den Unterflur-Wassertank ausbauen zu können.

Ob Flüge nicht unglaublich teuer sind? Ich weiß nicht. Sind 40€ teuer für zwei Personen Flug von Varna nach Nürnberg? Ihr wisst sowas ja oft besser als wir 😊

Und wohin die Reise dann geht? Etwa in die USA, weil wir das US-Visum beantragt haben? Möglich. Aber nicht wahrscheinlich. Das Visum haben wir eigentlich nur beantragt, weil wir in „Schurkenstaaten“ waren und kein ESTA mehr bekommen. Und ohne ESTA und ohne Visum sind wir ziemlich limitiert, was das weltweite Fliegen anbelangt. Wer in den USA umsteigen muss, braucht entweder ESTA oder ein Visum. Mit dem Visum sind wir dann für die nächsten Jahre völlig flexibel in Flugverbindungen und Reiseplänen. Nordamerika werden wir irgendwann mal mit Kittymobil bereisen und wir richten jetzt zwei Motorräder her. Nordamerika ist Plan B oder Plan C, denn bis wir das Visum hoffentlich im Pass haben, dreht sich die Welt weiter und es kann sein, dass unser Plan A bis dahin nicht mehr möglich sein wird. Und weil das alles noch offen ist, behalten wir das erstmal für uns. Ihr könnt ja raten!

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