Seit fast neun Jahren fliege (oder auch fahre) ich regelmäßig in die Mongolei. Nicht, weil es da so schön ist (das ist es wirklich, aber dazu muss man raus aufs Land), sondern weil das mein Job ist. Ich bin diejenige beim schweizer Jurtenhändler Jurtenkoenig.ch, die in der Mongolei dafür sorgt, dass die Jurten, die später in der Schweiz verkauft werden, auch so sind, wie sie bestellt wurden und auch in dem Zustand in der Schweiz ankommen.

Da sitzt der Dschingis Khan und sonnt sich.

Das ist wichtig, denn das Klima in der Mongolei ist anders als in Mitteleuropa und so sind die Jurten etwas modifiziert, damit die Europäer lange Freude daran haben. Bei richtiger Pflege ein Leben lang. Ich bin verantwortlich für die Vertragsunterzeichnung, die Auswahl und Kontrolle der Materialien, die Überprüfung der Arbeit vor Ort, das Verpacken und Verschiffen. Denn nur, weil alle Daten (Maße und sonstige Spezifikationen) vorliegen, heißt das nicht, dass es am Ende auch so gefertigt wird. Und genau deswegen bin ich nun das neunte Mal in der Mongolei. Und ich packe mit an.

Die Mädels verpacken, ich beschrifte. Im Hintergrund: der 63Kw Dieselheizer.

Ich bin immer im Winter hier. Das ist die beste Zeit, um Jurten zu exportieren. Bis auf einmal, da war ich im Sommer hier (2014) und bin mit dem Motorrad nach Deutschland zurückgefahren. Die letzten beiden Male waren wir mit Kittymobil gemeinsam hier: von China aus durch die Wüste Gobi im Oktober/November 2019 und zuletzt im Januar 2020 von Russland aus. Für uns begann die Pandemie hier: als wir im Januar 2020 aus Ulaanbaatar herausfuhren, wurde die Stadt schon abgeriegelt, die Grenze zu China geschlossen. Im Januar 2020.

Für viele Reisende und vom-Reisen-Träumer ist die Mongolei ein Traumziel und es ist schwer verständlich, dass ich in die Mongolei fliege, wie andere in der Heimatstadt den Stadtbus nehmen. Ich bin keine Fremde in der Ferne. Ich weiß, wie hier der Hase läuft, ich brauche kein Navi. Ich bleibe immer einige Wochen hier und so ist die Mongolei für mich nichts Besonderes mehr, aber sie wärmt trotzdem mein Herz und streichelt meine Seele. Ulaanbaatar ist eine Stadt wie jede im Rest der Welt, nur die Kultur der Menschen ist anders, die Sprache einzigartig und die Traditionen tief verwurzelt. Doch ich merke, wie sich die Stadt im Laufe der Jahre verändert.

Als ich das erste Mal hier war, gab es noch keine koreanischen Kaffeehausketten, nur wenige koreanische Restaurants und wer „hammelfrei“ essen wollte, musste sich ganz schön anstrengen. Die mongolische Küche besteht nämlich aus Hammelfleisch. Altem Hammelfleisch. Altem, fettigem Hammelfleisch. Zum Frühstück gibt’s gerne Suppe mit Hammelfleisch oder Getreidebrei mit Hammelfleisch. Dazu Milchtee mit Hammelfett oder Hammelfleischbrühe als Grundlage. Mittags weitere Variationen von Hammelfleisch: zu Nudeln oder in Teigtaschen. Gebraten oder frittiert in, Ihr ahnt es: Hammelfett.

Getrockneter Quark in zig Variationen.

Zum Milchtee reicht man gerne kleine, in Hammelfett ausgebackene Krapfen oder, und das ist wirklich lecker, getrocknete kleine Stückchen Quark. Auch lecker: Sanddorn in allen Variationen. Gerne auch in Kombination mit Quark. Flüssig oder trocken. Eine sehr traditionelle Ernährung, die ihre Wurzeln im Nomadentum hat. Zugang zu frischem Obst und Gemüse hat kein Nomade, er ist schließlich kein Ackerbauer.

Ein Paradies für Sanddorn Liebhaber.

Sanddorn wächst in der Steppe und ist oft die einzige Vitaminquelle. Ansonsten gibt es Fleisch- und Milchprodukte. Logisch, dass das Schaf erst dann in den Topf kommt, wenn es schon fast von selbst gestorben wäre! Wer kein Hammel mag, hatte noch vor 10 Jahren in der Mongolei eine schwere Zeit.

Mein erster Aufenthalt in der Mongolei war geprägt von Hammel und der Erkenntnis, dass man, wenn man nur noch Hammel isst, bald selbst so riecht. Kein Witz. Denn als potenzielle neue Geschäftspartnerin bekam ich bei jedem Treffen (und es waren viele, bis ich den passenden Produzenten gefunden hatte) ein Glas Milchtee mit besagten Krapfen serviert und wer es besonders gut mit mir meinte, stellte noch einen Hammelknochen in den Teebecher, als Zeichen der Ehre. Das ist heute Gott sei Dank nicht mehr so. Mittlerweile kann ich mit denselben Kollegen von damals in einem koreanischen Café hammelfreie Getränke genießen oder zusammen beim Inder oder Taiwanesen lecker essen. Doch verlässt man die Stadt, ist alles beim Alten. Als wir 2020 nach zwei Monaten in der Steppe und bei Nomaden aus der Mongolei ausgereist sind, war ich schon zehn Tage auf Junk Food Diät: Chips, Schokolade und Sanddorn, denn alles, was es unterwegs gab, war Hammel und ich habe ihn nicht mehr ertragen. Die mongolische Landschaft ist dieses Opfer aber wert! Wer einen Eindruck davon bekommen möchte, schaut sich das Video an: Mit Kittymobil durch die Wüste Gobi

Ich kam also vor drei Wochen aus dem immer noch sommerlichen Bulgarien in die kälteste Hauptstadt der Welt und landete im Winter. Inklusive Schnee. Aber ich war einfach wieder da und genoss es. Natürlich ist es immer anders, die Expat Community verändert sich und insbesondere die Situation in Russland hat einiges verändert: man spricht Russisch. In der russischen Region Burjatien wohnen ethnische Mongolen, die, wie wir 2019 selbst erfahren mussten, eine Subkultur leben. Es wird strikt unterteilt in „die Russen“ (dazu zählte man auch uns) und Burjaten. Eine Vermischung findet fast nicht statt, ein Burjate spricht nicht unbedingt richtig Russisch, sondern ein älteres Mongolisch. Und das kommt ihnen jetzt Zugute.

Russische Staatsbürger brauchen kein Visum für die Mongolei und können ihren Aufenthaltsstatus (anders als wir Deutsche z.B.) einfach verlängern. Das hat dazu geführt, dass jetzt viele Burjaten und (andere) Russen in die Mongolei gekommen sind. Weil einfache mongolische Arbeiter (Zimmermädchen, Putzfrauen, Bauarbeiter etc.) seit Jahren aufgrund einer Kooperation beider Staaten in Südkorea arbeiten, ist auf dem mongolischen Arbeitsmarkt tatsächlich Bedarf für Burjaten. Auch wenn diese mit dem Touristenstatus offiziell nicht arbeiten dürfen, wird es geduldet, denn man braucht sie. Auch „russische Russen“ prägen hier das Stadtbild und ich gehöre wie selbstverständlich dazu. Früher war klar, ich bin eine Langnase, ein Tourist oder Expat, man sprach Englisch mit mir. Immer. Heute werde ich immer zuerst auf Russisch angesprochen, denn Touristen gibt es nach wie vor sehr wenige.

Die ersten neun Nächte verbrachte ich in einem Hostel, in dem es auch Russen und Burjaten gab. Natürlich nur Männer und manchmal, leider typisch für Burjaten, nicht ganz nüchtern. Im Stadtbild sieht man auch viele junge Paare, die russisch sprechen. Die Mongolen haben kein Problem mit den Burjaten, denn man sieht sie als Blutsbrüder und, wie mir ein Mongole erzählte, man stelle lieber einen Burjaten als Bedienung ein als einen Mongolen vom Land. Burjaten seien kultivierter. Na, wenn das die Russen wüssten! 😊

Mein Job ist stressig wie immer. Wahrscheinlich ist es dieses Mal noch stressiger als sonst. Natürlich geht viel schief. Maße stimmen nicht, Vorgaben werden nicht beachtet, Stückzahlen sind durcheinander, die Zollpapiere ebenso konfus. Und auch die deutsche Spedition trägt leider durch Fehlinformation nicht zur Entspannung bei. Aber dafür bin ich ja da. Es ist das erste Mal, dass ich Euch Leser virtuell über WhatsApp/Instagram Status mit auf die Arbeit nehme und dabei kam die Frage nach den Arbeitsbedingungen recht häufig. „Unsere“ Jurtenbauer sind ein Familienunternehmen. Jeder ist mit jedem verwandt, nur die (meisten) Näherinnen und ein paar Hilfsarbeiter gehören nicht zur Familie. Die Arbeitsbedingungen sind nicht anders als in Europa: normale Arbeitszeiten, Wochenende frei, Mittagessen inkludiert, Kinder mitbringen erlaubt (die können sich hier nämlich selbst beschäftigen und sitzen wie kleine Engel in einer Ecke mit Stoffresten und müssen nicht bespielt werden) und gut geheizt. Das ist in Europa schonmal nicht der Fall.😊Natürlich ist der Stuhl am Nähtisch nicht berufsgenossenschaftlich und orthopädisch zertifiziert, aber ist das so in der türkischen Näherei bei Euch in der Ecke?

Ein für Euch glaubwürdigerer „Beweis“ der guten Arbeitsbedingungen ist vielleicht, dass „unsere“ Jurtenbauer Partner von Unicef sind. Es gibt ein Hilfsprojekt von Unicef, dem mongolischen Staat und wechselnden privaten Geldgebern, das sich zum Ziel gesetzt hat, die Luftverschmutzung der Stadt zu reduzieren. Schaut Euch das Bild von 2018 an und überlegt, ob Deutschland ein Problem mit Feinstaub hat und Fahrverbote einführen muss, oder nicht. Die schlechte Luft ist für Atemwegserkrankungen, insbesondere bei Kindern verantwortlich und ein großes Problem in der Stadt. Auch das ist in den letzten Jahren immens besser geworden und es geht weiter.

Das „arme Leute Paket“. Jurtentextilien und Elektroheizer.

Das Projekt richtet sich an arme Familien vom Land, die in die Stadt ziehen und in ihrer Jurte mit dem Jurtenofen und Kohle (oder Altkleidern etc.) heizen. Diese Familien bekommen zur Hälfte ein „Winterpaket“ finanziert, welches aus einer wasserdichten „Isolationshülle“ für die Jurte besteht und einem Elektroofen-Möbelstück. Für die andere Hälfte des Preises werden Microkredite vereinbart, die mit 3% (statt derzeit 17%) verzinst werden und 5 Jahre Laufzeit haben. Und eben diese „Isolationshülle“ wird von „unseren“ Jurtenbauern gefertigt. Aus billigsten Materialien, aber immerhin etwas. Ich erlebte eine Unicef Delegation beim Besuch der Produktionsstätte und hatte die Chance, mit der Unicef Mitarbeiterin zu sprechen. An sich eine super Idee, aber es gab auch etwas, was mir klar zeigte: wer bei Unicef entscheidet, hat keine Ahnung von Jurten. Null. Mir fiel es sofort auf, was unter den Arbeitern für großes Gelächter im Lager sorgte. Ich sei schon mehr Mongolin als die mongolische Dame von Unicef. Man hätte viel Geld sparen können, aber davon hat Unicef wohl genug, um unqualifizierte, aber hoch motivierte Mitarbeiter zu bezahlen. Vielleicht sollte ich da als Jurtenspezialist anheuern und das gesparte Geld als Prämie einfordern…

An einem Wochenende hatte ich auch endlich endlich mal Zeit, den Cousin von Tyrannosaurus Rex, den mongolischen Targosaurier, zu besuchen. Das ehemalige Dinosauriermuseum war seit 10 Jahren wegen Baufälligkeit gesperrt, nun sind die Dinosaurier in ein neues Museum ungezogen und können wieder bestaunt werden. 1/5 aller weltweiten Dinosaurier Arten sind in der Mongolei gefunden worden und hier ist ein richtiges Mekka für Paläontologen. Auch in der Inneren Mongolei (China) gibt es viele Dinosaurier. Leider hatten wir da keine Zeit mehr, die zu besuchen, weil das Visum auslief. Turkmenistan hat auch tolle Funde, aber auf dem Weg dort hin hatte ich ja Motorschaden im Iran. Deswegen war ich besonders froh, die Dinosaurier zu sehen!

Jan sortiert unser „Servicepaket“ im November 2019 vorm KTM Händler

Wir haben dieses Jahr so einige Schlussstriche gezogen: im März der Schlussstrich unter Skandinavien, im Mai der dicke Schlussstrich unter Deutschland, im Sommer der Schlussstrich unter Vanlife in Europa mit dem unfreiwilligen Schlussstrich unter Kittymobil, der Schlussstrich unter unsere bisherigen Reisemotorräder und nun auch ein Schlussstrich unter Zentralasien. Unser Plan war immer, mit den Motorrädern offroad durch die Mongolei zu fahren. Dafür hatten wir hier in Ulaanbaatar ein Ersatzteillager für einen „großen Service“ angelegt. Ursprünglich wollten wir aus China kommend im Herbst 2019 die Motorräder hier überholen, aber dazu kam es wegen des Motorschadens im Iran nicht. Wir kamen mit Kittymobil statt mit den Motorrädern. Im Hinterkopf blieb, dass wir ja jederzeit mit den Motorrädern in die Mongolei könnten, um das doch noch umzusetzen. Jetzt haben wir aber keine Lust mehr auf Zentralasien oder Russland. Und da muss man einfach immer durch, wenn man in die Mongolei will. Uns ist schlichtweg langweilig gewesen in all den ehemaligen GUS-Staaten und warum sollten wir dann da nochmal hin? Zu europäisch, zu wenig exotisch, zu sehr heimisch mittlerweile. Das Projekt „Mongolei mit dem Motorrad“ stampfen wir ein. Ich habe das schon 2014 erlebt und das reicht. Die zwei Satz Reifen, fast die kompletten Sätze Lager, Ketten, Ritzel und Bremsbeläge habe ich letzte Woche an einen kanadischen Expat verkauft, der hier eine DR650 und eine EXC450 hat und die meisten Teile gebrauchen kann. Unser Ersatzteillager hier ist nun aufgelöst, auch dieser Schlussstrich ist gezogen.

Nach den neun Nächten im Hostel zog ich endlich um in „unsere“ Wohnung. Ein AirBnb, in dem Jan und ich zu exakt gleichen Daten (Zufall!) vor drei Jahren gewohnt hatten. Es war leider nicht für die gesamte Zeit frei. Es war wie ein Nachhausekommen. Hier haben wir 10 Tage gewohnt und überall sind unsere Spuren noch zu sehen: unsere vergessene Suppenkelle lag noch in der Besteckschublade, das aussortierte Klappsieb im Küchenschrank, die Wäschekrake im Badezimmer. Wie damals sortierte ich Weihnachtsgeschenke vor dem Wohnzimmerschrank, wie damals schneite es an einem Sonntag. Nur diesmal ohne Jan.

home, sweet home.

Der war in Bulgarien und richtig fleißig. Er stellte unseren Passat Hans auf Winterreifen und fuhr zum TÜV, schlug sich mit den Nachbarn, dem Bauunternehmer und einer Drainage herum, sortierte die letzten Lieferungen für unsere Weiterreise nach Westafrika (schonmal versucht, im Oktober Zeltheringe im Laden zu kaufen?) und nahm sich endlich auch die Zeit, das Videomaterial unseres Winters in Skandinavien zu sichten, sortieren und zu Videos zu schneiden. Bei der Arbeit saßen wir beide oft heiße Tränen schluchzend vor den Bildschirmen. Die Erkenntnis, nie mehr Weihnachten zuhause (in Kittymobil) feiern zu können, tut ziemlich weh. Offensichtlich haben wir beide die Betrugsgeschichte, die zum Verlust von Kittymobil führte, noch nicht verdaut. Aber ich bin sicher, Ihr könnt Teil eins ohne Tränen schauen. Lasst Euch verzaubern:

Für mich war die Zeit in der Mongolei sehr stressig. 12 Stunden Arbeitstage sind da normal. Diesmal ging leider ziemlich viel schief, sodass ich mir mittendrin noch eine Dolmetscherin organisieren musste, um mit ihr einen alternativen Jurtenbaubetrieb aufzusuchen. Doch immer dann, wenn es besonders doof wurde, habe ich versucht, die Situation von außen zu betrachten.

Einmal saß ich auf einem Sägemehl-verstaubten Farbeimer in der Holzwerkstatt und diskutierte mit dem Chef der Schreinerei über die schlechte Qualität eines Dachrades. Bis hin und her übersetzt war, dachte ich: „Du hockst jetzt nicht wirklich in der Mongolei in einer Schreinerei und diskutierst Jurten durch! Du arbeitest nicht wirklich, wie Du es als Kind schon immer wolltest im Ausland? Du arbeitest tatsächlich nicht im Büro mit irgendwelchen Deppen-Kollegen und ihren Mimimi-„Problemen“ und Aggressivität? Du arbeitest da, wo man dreckig wird, wo man mit Menschen zu tun hat, wo sichtbar etwas geschaffen wird, wo Kulturgut bewahrt wird? Richtig, Du lebst gerade Deinen Traum!“ Und schon ist die Situation gar nicht mehr so ärgerlich, weil am Ende gibt es ja eh eine Lösung und das was ich hier tue ist wirklich das, was mir Spaß macht.

Oder auf dem Weg zwischen Werkstatt und Lager. Es hat geschneit, ein LKW steht quer, es ist Stau. Das Lager befindet sich in einem Außenbezirk der Stadt, wo die Bebauung dünner wird und viel Platz ist. Und dann stehen da neben der dreispurigen Ausfallstraße Wildpferde auf der verschneiten Steppe, im Hintergrund die weißen Berge und statt mich über den Zeitverlust durch Stau zu ärgern, geht mein Herz weit auf, durchströmt ein warmes Glücksgefühl meine Seele: ich liebe die Mongolei, meinen Job, das Leben, was ich mir selbst geschaffen habe! Das Bild vor den Autofenster im Stau ist so typisch-kitschig für die Mongolei, es fehlt nur noch eine rauchende Jurte im Hintergrund und ich wäre inmitten eines Kitschgemäldes aus den Souvenirgeschäften. Ich genieße es trotz allem Stress sehr. Die Mongolei ist mir ans Herz gewachsen.

Auch das ist Mongolei. Das mit den Schneewolken. Dass die Straßen dort besser sind als bei Euch, wusstet Ihr sicher.

Während Ihr das hier lest, bin ich schon auf der Rückreise. Am Sonntag Nachmittag lande ich in Sofia. In den darauffolgenden drei Tagen wird es weiterhin richtig stressig, denn wir müssen nochmal zum Impfen, für Vollmachten zum Notar, unser Auto einlagern und die letzten Vorbereitungen treffen. Denn am 10.11. reisen wir weiter und wissen nicht, wann wir wieder zurückkommen. Bekommen wir wie letzten Winter in Skandinavien nach nur vier Monaten schon einen „Reiseland-Koller“ oder sind wir wie zuvor erst in ein paar Jahren zurück? Wir wissen es nicht.

Wer sich an den Krimi mit dem Tank in Italien aus dem letzten Blogbeitrag erinnert: es hat endlich, nach fünf Monaten, geklappt: mein Tank liegt montierbereit in Italien. Da, wo unsere Motorräder seit Oktober auf uns warten. Am 11.11. landen wir in Rom, montieren den Tank und fahren noch 180km zu einem Agriturismo. Von dort starten wir am 12.11. früh, denn um 17:00 verlassen wir Europa mit der Fähre nach Marokko. Weil derzeit in Marokko Massentourismus herrscht und die Stimmung ähnlich kippt wie sie in Skandinavien schon gekippt ist, wollen wir dort nur recht isoliert Urlaub machen (eine Woche Meerblick ist seit September gebucht!) und dann weiter gen Süden reisen. Unser nächster Blogbeitrag kommt daher schon aus Afrika. Bis dahin: viele Grüße aus Asien!

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