Technik

 

einen ganzen Haufen Technik

Damit ich mein Reisebudget von unterwegs erarbeiten kann, Ihr diese Webseite nutzen könnt, Jan Videos schneiden, wir Fotos sortieren und unser Leben samt Reise digital organisieren können, haben wir einen ganzen Haufen Technik dabei. Früher gab es das natürlich alles nicht, aber früher ist vorbei und ich möchte die Möglichkeiten dieses digitalen Zeitalters nicht missen! Auch Ihr habt schließlich Spaß an dieser Webseite, in der sehr, sehr viel Arbeit steckt – und letztens auch ein Teil unserer umfangeichen Technik-Ausstattung.

Silke mit Laptop ASUS-Zenbook-UX390

Mein absolutes Lieblingsstück ist mein Laptop: ASUS Zenbook UX390. 16GB Arbeitsspeicher 1TB SSD Festplatte, i-7 CPU, Harman Kardon Lautsprecher, unter einem Kilo Gewicht, Metallgehäuse,… ein Sahnestückchen! Ich war nie wirklich „Techie“, aber als ich das Teil zum ersten Mal in der Hand hatte, MUSSTE ich ihn als neuen Reisebegleiter haben. Lasst Euch nicht vom Preis erschrecken, die Dinger gibt es mittlerweile gebraucht. Und mit anderem Tastatur-Layout sogar recht erschwinglich…

Übrigens: wer unterwegs in öffentlichen WiFis von Cafes, Hostels etc. surft, sollte das niemas ohne VPN Tunnel tun. Es sei denn, man hat nichts dagegen, seine Passwörter gleich an die Pinnwand des Hostels zu hängen… Auch, um in Ländern, in denen das Internet nicht so frei ist wie in Deutschland wie gewohnt surfen zu können, sind VPN Tunnel nützlich. Oder schlicht und einfach dann, wenn man in deutschen Onlineshops Produkte kaufen möchte, die es nur mit deutscher IP Adresse gibt, zum Beispiel in Apotheken. Oder wenn man Voice over IP nutzen möchte das aber im Reiseland verboten ist. Und wer Heimweh hat, kann ARD und ZDF auch überall schauen, wenn der VPN Tunnel dem Laptop in Hintertupfsistan eine deutsche IP Adresse zuweist. Wir nutzen den von Astrill und haben damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Er läuft ständig im Hintergrund auf Laptop und Handy und wir können nur ganz selten eine Beeinträchtigung der Geschwindigkeit feststellen. Und weil für manche Länder, z.B. im Iran, ein VPN nicht immer reicht, haben wir seit September 2018 noch ExpressVPN am Start. Beide VPN Tunnel gibt es auch als App für iOS und Android.

A propos Voice over IP: Ist das Internet gut genug, kann man darüber “ganz normal” telefonieren. Wir nutzen dazu Poivy. Die App kann man sich unter www.poivy.com herunter laden und dann vom Smartphone aus ganz normal telefonieren, sofern das WiFi schnell genug ist. Das Beste: im Gegensatz zu Skype und Co sind weltweit in 99% aller Fälle alle Festnetzanrufe kostenlos! Und weil Ihr Eure eigene Handynummer als Anrufer-ID hinterlegen könnt, merkt der Angerufene noch nicht einmal, dass Ihr weit, weit weg seid!

Jan nutzt ein gutes, altes Lenovo Thinkpad. Bewährt, robust und nicht zu groß. Heimlich träumt er natürlich von meinem Zenbook, aber sein Thinkpad hat ihn noch nicht im Stich gelassen und hat sich in den letzten Jahren als perfekter Mitreisender bewiesen. Update 3/2019: Nachdem mein Asus Zenbook von Jan auf Wasserdichtigkeit geprüft wurde (nicht absichtlich) und alle Pisten wohlbehalten überstanden hat, nutzt nun Jan auch das 900g leichte Wunderwerk der Technik ASUS Zenbook UX390. Hoffentlich testet er sein neues Zenbook nicht auch auf Robustheit, indem er es wie im November 2019 das ThinkPad bei 90km/h in die Wüste wirft… 🙂 Leider gibt es das Zenbook nicht mehr mit 1TB Festplatte, sodass Jan jetzt mit 512Gb auskommen muss. Dank externer Festplatte und Cloud klappt das auch und Jan ist begeistert, wie schnell sich seine Videos mit 16 GbRAM rendern. 🙂 

Kindle eBook

Die Erfindung von E-Books hat dazu geführt, dass das Gepäck immens schrumpfen konnte. Stellt Euch vor, wie viele Reiseführer wir mit schleppen müssten, wenn es diese nur in Papierform gäbe! Und dazu noch die Krimis! Ich habe mich für den kindle Paperwhite entschieden. Ich bin eigentlich ein Fan von Papierbüchern und gebe zu, mich an die digitalen Ausgaben des lonely planet’s immer noch gewöhnen zu müssen, aber eine Bibliothek möchte ich wirklich nicht mit mir herum schleppen! Update 3/2019: Seit Armenien nutzen wir keine Reiseführer mehr in Papierform, denn mit einer lokalen Simkarte und der E-Book-Variante des Lonely Planets auf dem Handy erfährt man durch darin enthaltene Links und die eigene Nutzung von google immer mehr über die Sehenswürdigkeiten, als ein Printbuch jemals liefern könnte. Wir nutzen beide ein gemeinsames Kindle unlimited Abo für knapp 10€ im Monat. Da darin auch alle Lonely Planets inklusive sind, hat sich das schon längst mehrfach bezahlt gemacht! So steckt der Reiseführer digital immer in der Hosentasche und eine ganze Bibliothek Schmöker im kindle Gerät. Jaaa… Bücher ohne Papier fanden wir zu Beginn der Reise auch „blöd“ und Jan hatte daher auch anfangs keinen kindle. Doch wenn man will, kann man lernen, mit E-Books zurecht zu kommen und lernt während der Nutzung die Vorteile gegenüber eines Papierbuches kennen – und die Vorteile liegen nicht nur im gesparten Gewicht und Volumen! Jan hat nun auch einen kindle, weil der klassische Büchertausch in Hostels ausgestorben ist und er unterwegs einfach nicht mehr an Bücher kam. Übrigens funktioniert der kindle nur in den Ländern, in denen Amazon auch funktioniert, denn man kann darauf keinen VPN Tunnel installueren.Nach unserer 12-tägigen Probefahrt durch Griechenland, Albanien und Mazedonien habe ich meine beiden Kameras im Kittymobil zurück gelassen. Ich fotografiere und filme nur noch mit meinem iPhone SE. Minimalistischer geht es nicht – und die Qualität ist nicht schlecht! Für alle, die jetzt aufschreien, weil sie mich noch mit Spiegelreflex-Kamera kennen zur Beruhigung: Jan hat mehr dabei, als ich jemals besessen habe!

Jans Fotos kommen aus einer Canon EOS 500D mit Batteriegriff für laaaange Akkuleistung. Mit Ersatzakkus hat Jan 9 Akkus dabei. So viele? Ja, weil wir oft mehrere Tage ohne „Landstrom“ unterwegs sind und die Akkus nur über 220V geladen werden können, braucht Jan so viele Ersatzakkus, um die Kamera immer einsatzbereit zu haben. Dazu gehören zwei Objektive: Canon 18-55mm und Sigma DG 70-300mm. Davor gibt es diverse Filter: CPL/Polfilter, FLD, UV, ND2, ND4 und ND8. Der Blitz ist ein Neewer Speedlight 561 mit dazugehörigem Falt-Diffuser und Standfuß. Um die Timelaps Aufnahmen zu machen, gibt es eine Fernbedienung mit Kabel von Purus, Model MC-36B. Selfies gehen damit natürlich auch 😊 Reicht das Kabel nicht, gibt es noch eine Funk-Fernbedienung von Purus, PU-300. Vielleicht habt Ihr den kleinen Funkauslöser schon auf dem einen oder anderen Foto von uns entdeckt? Update 3/2019: Sicher wird es irgendwann die Situation geben, in der Jan den großen Zusatzblitz vermisst. Weil aber alles, was wir im ersten Weltreisejahr nicht genutzt haben, weg kommt, hat der Blitz die Heimreise angetreten.

Die „kleine Knipse für die Hosentasche“ ist eine Canon Ixus samt Ersatzakku für alle Situationen, in denen die große Kamera im Alukoffer bleibt und Jan „aus dem Bauch heraus“ Fotos schießen möchte. Update 3/2019: Mit der “kleinen Knipse” knipst jetzt ein anderer Motorradreisender, der Jan die kleine Canon abgekauft hat, als sein Vorgängermodell kaputt ging. Jan besitzt jetzt auch ein iPhone, was noch schneller (und immer) zur Hand ist und allerbeste Fotos macht. Die Zeit der “Knipsen” scheint vorbei…

Die Videokamera ist eine Panasonic HC-V777

Jan macht auch bewegte Bilder. Meist muss ich dann vor der Kamera schlaue Dinge sagen. Ich übe noch! Die Videokamera ist eine Panasonic HC-V777. Ich musste mir von Jan erklären lassen, was dieses große Teil besser kann als die Kamera meines iPhone SE. Er sagt, es sei insbesondere der Zoom (50x optischer Zoom) und das Richtmikrofon. Da hat er Recht.

Stativ im Feld

Wer billig kauft, kauft 2x. Leider auch Jan. Das erste Stativ hatte Plastikverbindungen und hielt von Krefeld bis Kroatien. Das zweite Stativ ist nun komplett aus Alu gefertigt und wesentlich robuster. Das sollte rund um die Welt halten! Mal sehen, wie sich das Zomei schlägt!

Bluetooth intercom von Marke Sena

Damit wir nicht bloß hintereinander her fahren, sondern diese Reise auch wirklich zusammen erleben, nutzen wir Intercoms. Schon auf der EISREISE haben uns die Geräte von Sena überzeugt, sodass klar war, damit auch auf Weltreise zu gehen. An meinem Helm ist das Sena 10S befestigt. Damit kann ich bis aus 1,6km Entfernung noch mit Jan kommunizieren. Darüber hinaus kann man noch viel mehr: Kameras an Jans Motorrad ansteuern, Radio oder Musik (zusammen mit Jan) hören, telefonieren, das Navi damit koppeln und, und, und. Mir reicht aber die Möglichkeit, mit Jan reden zu können.

Helm Intercom mit integrierter Kamera: das Sena 10C

Weil Jan mehr Spaß an solchen Gadgets hat, ist an seinem Helm ein Intercom mit integrierter Kamera befestigt: das Sena 10C. Damit kann Jan mindestens all das machen, was ich mit dem 10S machen kann und hat dazu zusätzlich eine Full HD Videokamera mit weiteren Funktionen in unterschiedlichen Menüs: Zeitraffer, Bilderserien, Einzelfotos… Während Jan damit filmt, kann die Kamera unsere Gespräche mit aufzeichnen, sodass echte Momentaufnahmen entstehen.

Bei den SENA Intercoms gab es 2019 ein Upgrade: Jan filmt und kommuniziert nun mit dem SENA 10C Pro, ich quatsche mit dem SENA 20S dazwischen. 🙂 Warum wir die ausgetauscht haben? Nun, der Akku von Jans altem 10C hatte wohl bei -37°C auf der Fahrt zum Nordkap gelitten und hielt die Filmerei nicht mehr den ganzen Tag durch. Kommunikation war aber trotzdem möglich, der “Saft” reichte aber einfach nicht mehr für die integrierte Kamera. Ich entschied mich in dem Zuge zum Wechsel vom 10S aufs 20S, um eine noch größere Reichweite zu haben. Danke an SENA, die uns diesen Wechsel ermöglicht haben!

 

Sena Prism Actioncam

An Jans Motorrad „Oskar“ sind zwei Sena Prism Actioncams befestigt. Um die Position der Kameras immer wieder je nach Situation wechseln zu können, sind an diversen Stellen Halterungen befestigt, sodass Jan schnell umstecken kann. Die Prism kann grundsätzlich mindestens das, was Jans Helmkamera 10S kann und zusätzlich noch ein paar Features wie zum Beispiel eine Time Laps Funktion. Darüber hinaus kann auch ich von meinem Motorrad aus die Kameras ansteuern. Natürlich nehmen auch die Prisms unsere Gespräche mit auf, sodass manchmal wirklich lustige Aufnahmen entstehen. Das hier ist ein gutes Beispiel davon, nur mit Sena Geräten gefilmt: https://www.youtube.com/watch?v=WDnaxTvapj8

Mini-Beamer von Asus

Das werdet Ihr sicher nicht einpacken. Aber wir lieben den Mini-Beamer. Auch von Asus. Mit Metallgehäuse, LED und starkem Akku. Der Stecker dient nur zum Größenvergleich. Trotz der Minimaße schafft der Asus Zenbeam Beamer ein ordentliches Bild in halbwegs abgedunkelten Räumen, wirklich beeindruckend! Natürlich möchten wir nicht im Zelt ein Heimkino aufbauen, aber unsere Idee ist, mit dem Beamer unsere Bilder zu zeigen. Entweder in Situationen, wo aufgrund von Sprachbarrieren wenig Kommunikation möglich ist, man aber den Abend miteinander verbringt oder um tatsächlich unsere EISREISE zu zeigen.

Dazu gehört auch diese kleine Boom Box, die aus Laptop und Beamer eine große Heimkino-Anlage macht. Oder bei tristem Regenwetter das Zimmer einer billigen Absteige etwas fröhlicher gestaltet. Der JBL Flip 4 ist wasserdicht und hat einen Akku, der einige Tage mit Jans Sony MP3 Player für Musik sorgt. O.k., die Farbe ist super hässlich. Das liegt daran, dass es ein Ausstellungsstück war und bei dem Preisnachlass die Farbe egal war. Der Stecker dient wieder nur zum Größenvergleich. Update 3/2019: Der Mp3 Player ist verkauft, Jan hat jetzt seine Musik auf seinem iPhone dabei. Das ersetzt Kamera, Soundrecorder, MP3 Player und GPS – 4 Geräte weniger an Bord!

Mobiles Internet von Skyroam

Ganz neu für uns ist dieses Teil: Skyroam mobiles Internet. Mit diesem Ding können wir in 120 Ländern wann immer wir möchten online gehen, ohne dafür lokale Simkarten kaufen zu müssen. Man kann einen Tagespass für 8€ kaufen oder ein Monatsabo für 80€ abschließen und bekommt dafür mobiles Internet ohne Limit. Luxus, meint Ihr? Jein. Für mich ist es wirklich Luxus, morgens im Zelt, wenn Jan noch schläft oder zu Sonnenaufgang am See zu arbeiten. Und unterm Strich sind 8US$ billiger als die Rechnung im (Internet-) Cafe am Ende eines langen Arbeitstages. Und auf Internet immer so lange zu warten, bis man ein Hostel gefunden hat, in dem das Netz gut genug ist, wäre nervig und limitierend. Und schließlich muss auch dieser Blogpost irgendwann online gehen, damit Ihr ihn lesen könnt. Auch hier dient der Stecker wieder nur dem Größenvergleich.

Weltreise-Adapter mit eine kleine Dreiersteckdose

Um all unsere Technik auch betreiben zu können, brauchen wir ja auch Strom. Laptops, Handys und Intercoms können wir direkt am Motorrad laden. Alles andere braucht „Landstrom“, der nicht überall auf der Welt aus den passenden Steckdosen kommt. Dazu haben wir den Weltreise-Adapter dabei und eine kleine Dreiersteckdose, um nicht jedes Ding einzeln laden / betreiben zu müssen.

Und nun zu unserem neuen Haustier. Der kleine Kerl hat eine etwas wirre Frisur, ist aber pflegeleicht. Es handelt sich um einen Zoom H2n „Handy Recorder“. Früher hätte man dazu vielleicht „Diktiergerät“ oder „Tonaufnahmegerät“ gesagt. Damit kann man jedenfalls Ton aufnehmen. Ist Jans Spielzeug, welches ich noch nichtmal bedienen kann. Mein iPhone kann auch Geräusche aufnehmen und ich habe es dazu auch schon genutzt, als Jan noch schlief. Um die Notwendigkeit dieses Gerätes zu verstehen, bin ich wahrscheinlich zu sehr „Travel light“ Fetischist… Update 3/2019: Der “Soundwuschel” ist verkauft. Wenn Ihr in unseren Videos Mitschnitte von Musik etc. gehört habt, dann kam das immer von meinem iPhone, denn das steckt immer irgendwo in der Tasche, der klobige Soundrecorder nicht. Das Teil gehört also eher ins Museum als in die Hosentasche! Weil Jan jetzt auch ein iPhone (X) hat, macht der Soundwuschel keinen Sinn mehr – obwohl er doch 1x im Einsatz war. 

Satellitentelefon

Okay, wirklich brauchen tun wir das Teil hoffentlich nie. Aber ein Satellitentelefon ist schon cool. Und beruhigt insbesondere Daheimgebliebene, die sich nicht vorstellen können, dass die Mobilfunknetz-Abdeckung in anderen Ländern wesentlich besser ist als in Deutschland. Es handelt sich um ein Thuraya S-2510 Prepaid Sat-Telefon, bei dem man ca. 1,35$ pro Minute zahlt. Jan sagt, „das funktioniert immer bei hervorragender Sprachqualität“. Die Antenne kann man natürlich zum Verstauen auch wieder rein schieben.

Das Thema „Navigation“ wird bei uns höchst kontrovers diskutiert. Jan schwört seit Jahren auf sein Garmin GPS 60CSx und nutzt darauf die Open Streetmaps Karten. Mir hat Jan auch so ein Gerät aufs Motorrad gebaut, aber ich komme damit gar nicht klar. Die Bedienung ist absolut vorsintflutlich, die Funktionen sehr begrenzt, das Ding klobig und zu nichts anderem zu gebrauchen. Seitdem das Ding die Stadt (Archea) Olympia in Griechenland in keiner Schreibweise finden konnte, habe ich das Ding abmontiert und fahre es nur noch als Ersatzgerät für Jan spazieren. Sucht doch Mal testweise selbst die Stadt in Eurem GPS! Kleiner Tipp: sie existiert schon seit einiger Zeit, etwa seit 750 v.Chr…. 🙂

Update 3/2019: Die Welt dreht sich weiter und die Technik verändert sich. Seit Juli navigiere ich mit meinem iPhone und maps.me und ich erkenne nach Monaten intensiver Nutzung wirklich gar keinen Vorteil mehr von altbackenen GPS Geräten. Mittlerweile sind alle Overlander mit Handy und maps.me unterwegs, es werden schnell über Handy Koordinaten ausgetauscht, die App aus anderen Apps auf dem Handy mit in den Reisealltag eingebunden. Schon unser sibirischer Gastgeber in Sotchi zur Fußball WM fand es lustig, dass wir „Westler“ solche Antiquitäten am Lenker hatten! Zugegeben: ich habe auch 2 Monate gebraucht, um zu verstehen, dass man nicht mehr als maps.me braucht und habe einige Male andere Overlander befragt, ob das dann „wirklich alles kann“. Kann es. Und kostet nix. Und ist offline. Weg mit dem Garmin, die mit der Verabschiedung von Navigon die Zeichen der Zeit verpennt haben! Auch Jan hat jetzt sein iPhone zur Navigation am Lenker!

Ich nutze mein iPhone SE mit der App „maps.me“, mit der ich aus mehreren anderen, für die Reise nützlichen Apps verknüpfen kann und so z.B. von „park4night“ oder “iOverlander” direkt per maps.me zur Koordinate navigiert werde oder mir ganz einfach Nützliches wie Trinkwasserbrunnen etc. anzeigen lassen. Die entsprechende wasserdichte (und somit auch staubdichte!) Halterung mit Ladefunktion für mein iPhone ist zwar leider komplett aus Plastik, hat aber bis jetzt auch Offroadetappen gut überstanden. Und für die tägliche Routenplanung nutzen wir sowieso Papierkarten. In Kombination mit maps.me für mich die beste Navigation. Aber da hat jeder so sein System… Update 3/2019: Ein ungeplanter Test mit dem Hochdruckreiniger zeigte: die Halterung ist wirklich wasserdicht. Jan hat sie sich für sein neues iPhone nun auch an den Lenker gebaut und genießt den Komfort der Navigation mit maps.me. Die neuen iPhones sind zwar wasserdicht, sodass wir schon Motorradreisende getroffen haben, die einfach nur mit USB Ladekabel und Lenkerklemme mit dem iPhone um die Welt fahren, aber ein wenig Extraschutz hat noch nie geschadet…