Moppedklamotten

Es war schwer, für uns beide Klamotten zu finden, die für so ziemlich alle Klimate tauglich sind, haltbar und passend. Meine Motoradhose von 1999 ist zwar immer noch „gut“ und passt, aber Jan war der Meinung, ich solle mir für die Weltreise eine neue Hose gönnen. Auch Jan dachte, er bräuchte eine neue Motorradhose und insbesondere eine neue Jacke, da die letzte Motorradjacke ein Gebrauchtkauf war und dieser auch schon einige Jahre und zigtausende Motorradkilometer zurück lag. Ich liebe immer noch meine GoreTex Motorradjacke aus dem Jahr 2001, die zwar nicht mehr dunkelblau ist und mehrere Kontinente gesehen und erlebt hat, aber immer noch dicht ist. Da das Obermaterial der Jacke aber altert und spröde wird, war ich auch überzeugt, eine neue Weltreisejacke zu brauchen.

Doch wo die eierlegende Wollmilchsau finden? Nachdem im Sommer 2017 die Entscheidung „Motorradweltreise“ fiel, vertieften wir uns in Kataloge, Webseiten und Testberichte. Viele Klamotten wurden anprobiert und wieder verworfen: zu mies verarbeitet, kein GoreTex, zu dünnes Obermaterial, billigste Qualität, schlechte Passform, unpraktische und störende Details, nur für eine Jahreszeit geeignet, nur in Warnwestenfarbe erhältlich,… Insbesondere für Frauen scheint es wenig äußerst hochwertige Motorradklamotten zu geben, die höchste Qualitätskriterien erfüllen und aus strapazierfähigen, langlebigen Materialien gefertigt sind. Auch bei der Funktionalität muss frau einige Abstriche machen: nur wenige Motoradjacken, auch im obersten Preissegment, haben wasserdichte Außentaschen, in die mehr als ein Lippenstift passt!

Auch ,wenn wir zwischenzeitlich dachten, nicht fündig zu werden und zur Überzeugung gekommen sind: „früher war alles besser“, müssen wir nun doch nicht nackig auf Weltreise gehen. In welchen Klamotten wir tagtäglich „wohnen“, könnt Ihr Euch hier anschauen:

Dresscode Jan

Dresscode Silke