Wusstet Ihr, dass Seebären Stinktiere sind und Menschen zu Stinktieren werden, wenn sie Seebären besuchen? Tja, Namibia kann uns doch noch Neues zeigen!

Nach fünf Tagen Airbnb bei der deutschen Familie mit den zwei Katzen und fünf Katzenkindern hatten wir noch nicht genug „geurlaubt“, um weiter zu fahren. Weil wir nicht verlängern konnten, mussten wir umziehen, hatten aber zwischen Check-out und Check-In einen halben Tag „Obdachlosigkeit“, die Jan spontan zu füllen wusste: „Ich war noch nie in Walvis Bay, das sind nur 35km!“. Gesagt, getan.

Walvis Bay heißt Walfischbucht, weil früher die Bucht voll Wale war, die dort zum Kalben in großen Mengen lebten. Doch insbesondere die norwegische, von 1907 bis 1975 operierende „Durban Whaling Company“ als größte Walfischfangfirma der Welt und die britische „Walfish Bay Whaling Company“ bis 1950 betrieben industrielle Jagd auf Wale und sorgten dafür, dass der Bestand dramatisch sank. Erst seit 1990 ist in Namibia Walfischfang verboten und die sich langsam, sehr langsam erholenden Bestände werden für den Tourismus (aus)genutzt.

Walvis Bay ist die zweitgrößte Stadt Namibias, aber wenn man quasi eben gerade erst durch Lagos, Luanda und Dakar gefahren ist, sind Namibias „Großstädte“ mit gerade mal 100.000 Einwohnern wie Walvis Bay oder nicht mal 500.000 Einwohnern wie Windhuk einfach nur Dörfer, in die man mal eben entspannt reinrollt. Beziehungsweise: durchrollt, denn wir wollten in erster Linie zur Lagune südlich der Stadt.

Die Lagune ist einerseits ein Vogelschutzgebiet, andererseits aber auch eine aktive Salzgewinnungsanlage mit diversen Becken, in denen Meerwasser verdunstet, um Salz daraus zu gewinnen. Das Besondere sind allerdings die Flamingos: 80% aller Flamingos des südlichen Afrikas kommen zum Fressen dorthin. 80%. Also quasi fast alle. Und das sind ganz schön viele. Dazu kommen noch viele, viele andere Vögel (70% der weltweiten Fahlregenpfeifer z.B.), sodass Ihr euch vorstellen könnt, wie viel es dort flattert.

So viel, dass nördlich der Stadt eine künstliche „Vogelinsel“ gebaut wurde, die als riesige „Vogeltoilette“ geplant ist. Die Vögel kommen dort hin, um zu kacken und die Menschen kommen dann, um den Guano abzukratzen und teuer zu verkaufen. Weil er nicht mit Sand vermischt ist und eine angeblich besondere Zusammensetzung hat, wird er besonders teuer verkauft. Die Idee dazu hatte vor 100 Jahren ein deutscher Tischler.

In der Lagune gibt es einen Teilbereich, der extrem pink ist. Andere Wasserflächen sind rosa, aber diese eine war so tiefpink, wie wir das noch nie gesehen haben. Und wir haben schon so einige rosa Salzseen gesehen… Von anderen Reisenden wissen wir, dass wir Glück hatten: das Wasser ist dort nicht immer so krass bunt. Die Farbe kommt von Algen und Bakterien und Wassertemperatur, Wassermenge und Sonneneinstrahlung müssen perfekt sein, um so eine intensive Farbe zu erreichen.

Fressen Krebse diese pinkfarbenen Mikro-Organismen, werden sie auch rosa und frisst dann ein Flamingo diese Krebse, färben sich seine Federn ebenso. Weil wir das wussten, erwarteten wir kräftig gefärbte Flamingos, aber wurden dahingehend enttäuscht: ja, die älteren hatten ein paar pinkfarbene Federn, aber nicht so, wie das in Zoos und Parks durch Zufüttern erreicht wird. Die meisten Wasserflächen in der Lagune von Walvis Bay waren ja auch nicht pink, sondern ganz normal. Und da drin stehen auch alle Flamingos zum Fressen. Trotzdem: das Pink der einen Lagune war sehr beeindruckend! Den Rest der Zeit, die wir totzuschlagen hatten, verbrachten wir in einem Café, von denen es in Namibia an jeder Ecke eins gibt, sogar Kaffeehausketten gibt es. Und WiFi sowieso und während wir beides genossen, fassten wir den Beschluss, nächstes Jahr nochmal nach Walvis Bay zu kommen. Nicht mit dem Motorrad und nicht mit dem Flugzeug. Sondern ganz wie die Woermanns

Endlich war nicht nur Zeit, in unsere nächste Unterkunft in Swakopmund einzuchecken, sondern auch, um unseren Mietwagen abzuholen. Für Namibia ist das Motorrad nicht gerade das schlauste Verkehrsmittel, denn man darf, verständlicherweise, damit nicht in Reservate oder Nationalparks. Ganz wie wir es in unserem ersten Blogpost aus Namibia erklärt haben: ein kleiner Mietwagen musste her! Wir bekamen einen VW Polo zugeteilt.

Mit dem Polo düsten wir am nächsten Morgen ziemlich früh los, denn wir wollten schon auf dem Rückweg sein, wenn die Reisebusse eintrudeln: wir fuhren zum Kreuzkap, wo die größte Kolonie der südafrikanischen Seebären lebt. Der Name ist total irreführend, weil die meisten dieser Tiere in Namibia, nämlich am Kreuzkap, vorkommen, auch in Angola und Australien. Und ein paar leben natürlich auch in Südafrika. Auf Englisch heißen sie nicht so irreführend: „Fur seals“; Pelzrobben. Und weil sie einen Pelz haben, schließlich ist das Wasser des Benguelastroms eiskalt, dürfen sie in Namibia auch gejagt werden. Eingeführt haben das übrigens die Deutschen. Bis heute. Oops! Namibia erlaubt Robbenjagd! Was habt Ihr uns damals verachtet, weil wir nach Grönland gefahren sind, „wo Robben abgeschlachtet werden“, jaja. Aber Namibia (+/-100.000) killt jährlich mehr Robben als Grönland (+/-25.000), aber ist super darin, das den Touristen nicht zu verraten. Sonst kämen vielleicht die tierlieben Leute darauf, nicht nach Namibia zu fahren, so wie Tourismus in Grönland deswegen geächtet wird…

Wir sehen das wesentlich neutraler: wir sind Besucher im Land und durch den Besuch des Robbenschutzgebietes und Zahlung vom Eintrittsgeld können wir als Touristen unseren Beitrag dazu leisten, dass die Tiere, soweit nach aktueller Gesetzeslage möglich, geschützt werden. Zum Besuch des Reservats ist November / Dezember die beste Zeit des Jahres, weil in den beiden Monaten alle kleinen Seebärchen geboren werden und neue „gemacht“ werden: es ist Paarungs- und Wurfzeit.

Wir wussten von anderen Reisenden schon, dass der Gestank von sage und schreibe 210.000 Seebären umwerfend sein kann. So umwerfend, dass er selbst bei ausgeschaltetem Gebläse durch alle Ritzen des VW-Polos zog. Beim Aussteigen erschlägt es einen fast, aber nach wenigen Minuten hat sich die Nase daran gewöhnt. Weil wir so früh waren, hatten wir das Glück, die tausenden Seebären nur mit einem südafrikanischen Ehepaar „teilen“ zu müssen.

Man läuft auf einem hölzernen, eingezäunten Pfad über den Seebären und eigentlich sollten Tiere und Menschen dadurch voreinander geschützt sein. Zwei winzige Seebärchen hatten es aber durch die Zaunlatten auf den Weg geschafft – und auch wieder zurück in den Seebärkindergarten: eine riesige Ansammlung von mindestens mehreren hundert Seebärenbabys, manche davon auch tot.

Wird ein Seebär geboren, lässt ihn die Mutter nach 1-2 Tagen zurück, um für 2-5 Tage auf Nahrungssuche zu gehen. Die Muttermilch von Mama Seebär ist so fettreich und sättigend, dass Baby Seebär damit bis zu eine Woche durchkommt. Bis Mama wiederkommt, krabbeln alle Seebärbabies zusammen herum. Nur manchmal kommt Mama Seebär nicht zurück, weil ein Hai oder Wal sie gefressen hat. Oder weil der Mensch sie wegen ihres Fells gefangen, sie in ein Fischernetz geraten oder sie an Plastikmüll durch Verfangen oder Verschlucken erstickt ist. Da Seebärenbabies 1-2 Jahre gesäugt werden, ist die Wahrscheinlichkeit, dass Mama Seebär nach einer Woche nicht zurückkommt, nicht ganz so niedrig und so gibt es leider einige Leichen. Auch in Angola hatten wir schon im Death Acre tote Seebärenkinder gesehen.

Seht Ihr das zweite Paar Flossen?

Aber es werden täglich hunderte Seebären geboren und wir hatten das Glück, das keine 2m entfernt zu beobachten. Jan fiel auf, dass ein Seebärweibchen vier Schwanzflossen hatte: die kleineren gehörten dem Neugeborenen, was sich gerade auf den Weg auf die Welt machte! Ein paar kurze Presswehen später war der mini Seebär da und Mama Seebär wartete geduldig, bis ihr Kleines das erste Mal trank. Dann schnappte sie Ihr Neugeborenes wie eine Katze und schleppte es davon – die Nachgeburt an der Nabelschnur hinter sich herziehend.

In den zwei Stunden, die wir bei den Seebären waren, sahen wir einige Jungtiere, die noch so „frisch“ waren, dass sie ihre, mittlerweile in Sand gepuderte, Nachgeburt hinter sich herzogen. Für uns Menschen sieht das nach „mutterseelenallein“ aus, aber ein Seebärbaby ist wie gesagt ab Geburt fähig, bis zu einer Woche ohne Mama auszukommen.

Weil Paarungs- und Wurfzeit gleichzeitig ist, konnten wir natürlich auch mehrere Seebären dabei beobachten, wie sie für Nachwuchs sorgten: Ein Seebär kann bis zu neun Seebärinnen begatten und in der ganzen Enge trampelt, beziehungsweise: walzt so ein Seebär mit 300kg auch schon mal über seinen Nachwuchs. Warum die Seebären sich so eng auf- und übereinander stapelnd auf das Kap konzentrieren, obwohl die gesamte Küste noch mehr Felsen zu bieten hat, ist uns ein wenig unerklärlich. Wir wissen nicht, ob das schon immer so war oder erst jetzt durch menschliche Aktivitäten so wurde.

Die Seebären machen die ganze Zeit laute Geräusche. Die Babys meckern wie Ziegen, die großen Tiere röhren. Es ist richtig laut in der Kolonie. Und stinkig: die Seebären „lassen laufen“ wenn sie „müssen“. Egal, ob fest oder flüssig. Dazu rotten überall Nachgeburten vor sich hin, verwesen Leichen und trocknet Fruchtwasser. Als wir wieder im Auto saßen haben wir ein paar Kilometer gebraucht, um uns sicher zu sein: das kommt nicht von draußen, das sind wir, die so furchtbar stinken! Nach zwei Stunden waren wir selbst zu Sinktieren geworden und fühlen uns in dem kleinen VW Polo wie eine rollende Stinkbombe.

Auf dem Weg zum Schlagbaum aus dem Reservat heraus kam uns der erste Reisebus entgegen. Auf der Hauptstraße dann der zweite. Frühes Aufstehen lohnt so sehr! Wir waren zwei Stunden lang mit den Tieren fast alleine! Auf der Rückfahrt nach Swakopmund schauten wir noch kurz beim Schiffswrack der Zeila vorbei, die Jan vor 15 Jahren dort schon gesehen hat. Ein beliebtes Fotomotiv, wie die Anwesenheit der Salzkristallverkäufer beweist. Die Reisebusse waren im Anmarsch.

Wir tranken noch einen (schlechten) Kaffee in Hentiesbay, dann sprangen wir in Swakopmund unter die Dusche, um den Gestank loszuwerden, der nicht nur aus unseren Klamotten, sondern auch aus jeder Pore auszudünsten schien. Danach haben wir einen stinkenden Sack Wäsche in der Wäscherei und den Mietwagen im Luxushotel abgegeben. Der Ausflug hat sich definitiv gelohnt!

Nach insgesamt neun Tagen in Swakopmund hatten wir auch genug. Die Stadt ist ein toller Urlaubsort für Ruhebedürftige wie uns, die lieber am Meer laufen und Apfelstrudel mit Sahne essen, aber auch ein Spielplatz für Nazis und erwachsene Kinder. Namibia ist ein riesiger Abenteuerspielplatz für Erwachsene. Es gibt unzählige Angebote, wie erwachsene Kinder sich vergnügen können: Jeeptouren, Quadausfahrten im Schneckentempo durch die „Dünen“, Paddelausflug, Bootstour, Paragliding, Wüstentour, Safari, Fallschirmspringen, Surfen, Segeln, E-Bike und Fahrradtouren, Rundflüge, Fotoshootings, Malkurse, Dune Bashing, Heißluftballon, sogar Kamelritt (Kamele gibt’s hier eigentlich gar nicht, aber ist halt cool fürs Foto) und, und, und. Alles, was der heutige „Abenteuertourist“ möchte und bezahlt. Und all die großen Abenteurer in Safaribekleidung und, wichtig: Safarihut, die mit ihren wichtigen, teuren Abenteuerfahrzeugen zum Mond fahren könnten und für richtig viel Geld campen. Irgendwann war das Abenteuergehabe für uns zu viel und nach über einer Woche zur Hauptsaison im liebsten Urlaubsort des südlichen Afrikas zogen wir weiter.

Namibias Hauptstadt Windhoek ist 360km von Swakopmund entfernt und rund 1700m höher. Als wir an der Küste morgens losfuhren, hatte es die ganze Nacht über schon geschüttet und die Temperaturen, so oder so maximal „deutscher Sommer“ von 25 Grad, waren noch tiefer gefallen. Bei 18 Grad und Nieselregen machten wir uns auf den langen, kalten Weg. Und nassen Weg, denn natürlich wurde aus Nieselregen ein ausgewachsener Landregen. Die Regenzeit beginnt im Namibia eigentlich erst im Februar und da wollen wir schon lange weg sein.

Wir machten wieder in „Biltonghausen“ Halt, wo Jan auf der Herfahrt sein Radlager gewechselt hatte. Dort trafen wir eine große deutsche Gruppe Motorradfahrer, die zunächst nicht glauben konnten, andere Deutsche (und dann noch ohne Begleitfahrzeug!) in diesem so exotischen Land zu treffen. Und dann waren diese beiden mutigen Deutschen auch noch aus Belgrad! Aus Belgrad. Genau. BG wie BelGrad. Oder wie nicht vorhandene BildunG. Wir hatten wenig Gemeinsamkeiten. Über die Frage, warum unsere Klamotten so sauber (weil frisch gewaschen) und unsere Motorräder „noch so schön“ (weil nicht gestürzt) sind, kamen wir nicht hinaus. Schade! Wir würden gerne mal wieder Gleichgesinnte treffen!

Wir kamen nass und verfroren in Windhoek an, wo wir ein Airbnb bei Irmi, einer weiteren Namibiadeutschen, gebucht hatten. Mit ihr funkte es leider von der ersten Sekunde an so gar nicht. Eigentlich dachten wir, ihr kreativer Garten, VW T3 Buli, Kater und Hippie-Touch würde mit uns auf einer Welle liegen, aber es war von Anfang an das Gegenteil. Statt Begrüßung gab es erstmal Meckern darüber, dass wir nach dem Öffnen des Hoftors „falsch geparkt“ hätten (wir waren nicht mal abgestiegen), es gab ellenlange Listen zum Thema Mülltrennung, Lüften, Waschtagen und Sicherheit und ein W-Lan in so deutscher Qualität, dass wir auf eine harte Geduldsprobe gestellt wurden. Wir haben nichts gegen klare Regeln – schließlich sind wir selber Deutsche – aber die Anzahl der Ausrufezeichen macht den Unterschied und der Ton schon schon immer die Musik…

Der Lichtblick der Unterkunft war aber Kater „Snow“, der uns regelmäßig im Bett besuchte und sogar sehr tatkräftig bei der Wartung unserer Motorräder half. So tatkräftig, dass er eine schwarze Nase, graue Pfoten und schwarzen Po bekam. Zusätzlich zum grauen Ölrücken, den er sich wohl schon unter Frauchens Auto bei der Ölstandkontrolle geholt hatte. Snow versüßte uns den Aufenthalt sehr, denn wann immer Frauchen das Haus verließ, kam er zu uns.

Wir hatten in Windhoek Reifen bestellt, aber weil es den ersten Tag in der Stadt nur regnete, verbrachten wir die Zeit zunächst in vielen, vielen Outdoor- und Campingshops. Immer interessant, was es in anderen Ländern für Marken und Ausrüstung gibt! Zuletzt hatten wir solchen Shoppingspaß (ohne etwas zu kaufen natürlich!) in Riyad. Ab dem zweiten Tag war es trocken, sodass wir Reifen-, Öl- und Bremsflüssigkeitswechsel in Angriff nehmen konnten.

Zum Reifen- und Ölwechsel waren wir bei Yamaha, wo Jan vor 15 Jahren schon Ersatzteile gekauft und sehr gut bedient wurde. Meine Honda bekam einen neuen Hinterreifen. Reifenhalter und Wuchtgewichte waren gar kein Problem, Steckachse wurde gefettet, Radlager geprüft. Ich durfte in der Werkstatt selbst an meinem Motorrad Ölwechsel machen und wurde komplett gleichwertig behandelt und es war für die Mechaniker total normal, sich mit mir über die korrekte Spannung der Steuerkette oder das Tickern von Ventilen zu unterhalten. Das ist mir als Frau in Europa noch nie in einer Motorradwerkstatt passiert. Jan durfte an seiner KTM im Freien Öl wechseln, wir beide bekamen Kaffee von der Putzfrau.

Vor dem Yamaha Händler trafen wir noch ein super nettes deutsches Urlauberpärchen, die bis zu ihrem Heimflug nach Deutschland noch ein paar Stunden Zeit totzuschlagen hatten und mit denen wir sofort auf einer Welle schwammen: er auch Motorradfahrer und mit Benzin und Motorsport im Blut, beide ebenso angewidert von den Nazis in Swakopmund wie wir und mit gleichem Vokabular wie wir, wenn es über Tierbeobachtung in Namibia ging: Zoo und Tierpark. Wir verbrachten den ganzen Nachmittag zusammen und verschoben Jans Reifenwechsel auf einen anderen Tag.

Wir sind mittlerweile seit über einer Woche in Windhoek, wo es für uns wenig touristisch Interessantes gibt. Unser Ausflug ins Zentrum war eher nervig, weil dort Weiße, auch Einheimische mit Laptops, die aus Bürogebäuden laufen, angebettelt und von Himba Kindern verfolgt werden. Nicht so schlimm und nervig wie die Straßenkinder in Luanda, aber trotzdem haben wir definitiv die falsche Hautfarbe für einen entspannten Stadtbummel. Ansonsten fühlen wir uns in Windhoek aber nicht unwohl: Deutsch ist vielerorts die zweite Sprache und wenn man uns Deutsch sprechen hört, sind wir nicht sofort als Touristen zu erkennen. Schließlich tragen wir auch keine Safarihüte, Expeditionsbekleidung, Wanderstiefel und Rucksäcke.

Nach einer Woche bei Kater Snow sind wir in eine nicht deutsche Unterkunft umgezogen: keine Listen, keine Regeln, keine Ausrufezeichen. Und mit Waschmaschine zur Selbstbedienung. Am Montag fahren wir weiter. Das nächste Mal, dass Ihr von uns lest, ist Weihnachten schon vorbei. Wo und wie wir feiern werden, wissen wir noch gar nicht, aber erzählen es Euch dann. Bis dahin wünschen wir Euch schöne, besinnliche und friedvolle Feiertage!

Weil es eine Woche keine Sonntagslektüre gab, habt Ihr über die Weihnachtsfeiertage sogar die Chance, gleich zwei unserer aktuellen Videos zu schauen! Das erste zeigt, wie schön und touristisch unentdeckt Angola ist: die Kalandula Wasserfälle, die nach den Viktoriafällen zweitgrößten Wasserfälle des Kontinents nur für uns alleine! Und dazu auch noch eine Tasse Kaffee. Angola war für uns der Übergang von „Afrika“ zu „Deutschland“ und wir genossen jedes Fünkchen Luxus. Wie eben die Tasse echten Kaffee an den Wasserfällen:

Das zweite Video zeigt die für uns schönste Landschaft Angolas: riesige Felsen wie im Riesenwunderland. Und dann rund um Lubango eine Landschaft, die auch bei uns in Bulgarien sein könnte:

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