Letzte Woche gab es aus zwei Gründen keinen Blogbeitrag, keine „Sonntagslektüre“, obwohl wir natürlich weiterhin unterwegs waren und auch einiges erlebt haben. Das Schweigen hat zwei Gründe: einerseits arbeiten wir gerade im Hintergrund an einer neuen Webseite und im Zuge dessen ist die Webseite, auf der Ihr diese Texte immer lest, letztes Wochenende auf einen neuen Server gezogen. Andererseits tue ich mich schwer damit, über das zu schreiben, was wir hier erleben.

Unser Blog ist ein Reiseblog und kein Politmagazin, aber manchmal ist es schwer, Dinge, die wir erleben, politisch neutral zu beschreiben. Auch diesmal ist es nicht einfach, aber wer uns kennt, der weiß definitiv, wie wir politisch einzuordnen sind. Unsere Lieblingsfarben sind knallbunt, nicht erdfarben.

Nachdem wir die letzten sieben Wochen ziemlich unter Druck standen, weil drei Visafristen liefen und wir mit zu vielen Kilometern in zu kurzer Zeit zurechtkommen mussten, stand uns der Sinn nach „Urlaub“. Und dazu ist Namibia perfekt. Janet, die Kanadierin, bei der wir in Lubango, Angola, gewohnt haben, hatte uns empfohlen, zu ihrer Freundin Wilma in Namibia zu fahren, um dort die Seele baumeln zu lassen. Wilma betreibt eine Lodge in wunderschöner Landschaft westlich des Etosha Nationalparks.

Wilma ist Südafrikanerin und betreibt, ähnlich wie Janet in Angola, ein Bildungsprogramm und eine kleine, sehr familiäre Lodge, in der die Haustiere (ein alter, brummiger Hund, eine wuschelige Katze und ein energiegeladener Welpe) die persönliche Gästebetreuung übernehmen: sei es durch beruhigendes Schnarchen, während man lesend am Pool sitzt oder durch wildes Hüpfen auf dem Bett, wenn es morgens Zeit ist, aufzustehen. Wobei es Differenzen zwischen Jan und dem Welpen gab, wann genau diese Zeit ist.

Über Wilma lernten wir Estelle kennen: ebenfalls Südafrikanerin, die einen Namibier geheiratet hat, der hier seit Generationen eine Rinder- und Schaffarm betreibt. Während wir in Oudjo in einem Café saßen und einen Reisebus voll Touristen nach dem anderen an der Bäckertheke voll Florentiner und Schweineohren beobachteten und auf den Parkplatz voll Mietwagen mit Dachzelt sahen, lud sie uns zu sich auf die Farm ein. Beziehungsweise: rief ihren Mann an um zu verkünden, in 20 Minuten kämen zwei Besucher. Er sollte Kaffee kochen, wir losfahren. Jetzt. Sofort! Auf der Piste zum Farmgebäude wurden wir zwar von einer Herde Bullen gejagt, die überraschend schnell hinter uns herrannte, aber wir erreichten ohne Stierkampf das Farmgebäude, wo tatsächlich Pieter gerade mit einem Tablett auf die Terrasse kam, um frischen Kaffee und hausgebackene Plätzchen zu servieren. Wir saßen dann über vier Stunden zusammen und wenn wir nicht schon ein Hotel 170km entfernt gebucht gehabt hätten, wir säßen wahrscheinlich immer noch auf der Terrasse.

Wir erfuhren so unglaublich viel über die Landwirtschaft in Namibia: wie das Fleisch zertifiziert, wohin es exportiert, wie kontrolliert wird, wie der ständig zunehmende Tourismus die Landwirtschaft existentiell bedroht und wie die alteingesessenen Farmerfamilien wie seine diesen Wirtschaftszweig am Laufen halten. Namibia hatte 2024 ein immenses Wachstum an Touristen und mit über 1,25 Millionen Touristen pro Jahr, fast die Hälfte der Einwohner zusätzlich, sind die Wasserressourcen des Wüstenstaates gefährdet. Insbesondere in den Regionen, in denen Landwirtschaft betrieben wird, weil immer mehr Lodges und Safariparks immer mehr Grundwasser anzapfen, das Farmer eigentlich brauchen, um das Essen zu liefern, das die Touristen essen. Windhoek speist das Abwasser der Stadt nach einem aufwändigen Reinigungsprozess wieder ins Trinkwassernetz ein, Swakopmund nutzt eine Meerwasserentsalzungsanlage, aber kleinere Städte und ländliche Regionen können das nicht und müssen zusehen, wie der Tourismus das Land ausdörrt. Die Viehwirtschaft Namibias ist ein über Generationen ausgeklügeltes Gleichgewicht von Fläche, Viehbestand und Wasser, welches durch den Tourismus ins Wanken geraten ist.

Wie erfuhren, wie sich Namibia seit 1989, seit der Unabhängigkeit, entwickelt hat. Dass das Schulsystem mittlerweile so schlecht geworden und das Bildungsniveau so drastisch gesunken ist, dass Pieters Kinder auf private Schulen gingen und in Südafrika studieren. Dass das Gesundheitssystem ebenfalls seit der Unabhängigkeit so schlecht wurde, dass die gesamte Familie nur privatärztliche Versorgung nutzt. Dass die Kriminalität in den letzten Jahren zugenommen hat und dass einige Farmer nach Generationen ihren Landbesitz aufgeben und an teils ausländische Investoren oder Tourismustreibende verkaufen.

Namibia ist ein Land, das außergewöhnlich reich an Bodenschätzen (Uran, Kupfer, Diamanten, Blei, Zink,…), Landwirtschaft und Tourismus ist und es liegt nicht an theoretischem Geldmangel, dass Namibia in vielen Belangen des täglichen Lebens der Bevölkerung auf einem kontinuierlichen Abwärtstrend rutscht. Der Großteil der namibischen Wirtschaftsleistung liegt noch heute in Händen von Deutschen oder Afrikaanern sowie ausländischen Investoren wie De Beers, Metro, Spar, Woermann und Co.

Links das neue ICV, rechts am alten ICV nach 8.000km schon deutliche Spuren.

Wir hätten gerne noch weiter gequatscht, aber es wurde spät und wir hatten noch 170km vor uns. Auf diesen 170km lief die Honda immer mieser, sodass wir Motorräder tauschten. Zum allerersten Mal in über 30.000km Afrika übrigens. Jetzt liebäugele ich mit Jans Sitzbank und beruhige mich damit, mit der Honda-Sitzbank bis hierher noch keinen wunden Po gehabt zu haben. Am nächsten Tag haben wir der Honda zumindest eine neue Einspritzdüse, eine neue Zündkerze und ein neues Idle Control Valve spendiert. Hat geholfen!

Das Hotel, in dem wir zwei Nächte Zwischenstopp gemacht haben, hätte auch ein deutscher Landgasthof sein können: Ambiente, Einrichtung, Frühstück (Müsli, Aufschnitt,…) – sogar die Speisekarte im Restaurant nebenan war deutsch, ebenso das Angebot im Café um die Ecke und die Musik: Peter Kraus und Vicky Leandros. Dass unsere Frühstücksbekanntschaft zum 11. Mal in Namibia Urlaub machte, hat vielleicht auch damit zu tun.

Auf der Weiterfahrt machten wir Stopp bei einem Restaurant, das sich auf Biltong (Trockenfleisch) spezialisiert hat und kurz vor dem Abbieger zerlegte sich Jans hinteres Radlager. Wir waren beide erstaunt, denn weder Jan noch ich, die einen wesentlich feinfühligeren „Popometer“ für solche Angelegenheiten habe, hatten auf den vorherigen Kilometern bemerkt, dass sich das Lager in seine Einzelteile auflöste. Und zwar so sehr, dass die äußere Lagerschale in der Radnabe steckenblieb und die Kugeln herauspurzelten… Weil unsere Reifen aber extrem abgefahren sind, kann es sein, dass wir aufgrund „allgemeinen Gewobbels“ das nicht gemerkt haben.

Aber Hilfe kam extrem schnell: der Inhaber der „Biltong-Bude“ packte Jan samt Hinterrad in sein Auto und fuhr zu einem Bekannten mit Schweißgerät, der sofort half. Weil jeder von uns einen kompletten Satz aller Lager als Ersatzteil im Gepäck hat, war Jans Motorrad schnell wieder flott und wir zurück auf der Straße und letztendlich nachmittags in Swakopmund.

Wir hatten eine Ferienwohnung mit Waschmaschine gebucht, denn seit Brazzaville (und das ist „drei Länder her“) hatten wir unsere Motorradklamotten nicht gewaschen und das sah man ihnen auch an. Zur Ferienwohnung gehörten auch zwei hübsche Katzen und fünf Katzenkinder. Bester Seelenbalsam! Und das alles einen Strandspaziergang entfernt von der Innenstadt Swakopmunds, die deutscher nicht sein könnte. Bis heute leben 20-25.000 Deutsche (und Deutschstämmige) in Namibia, die einen großen Anteil an der Wirtschaftsleistung des Landes haben und zusammen mit anderen Weißen um die 70% des Farmlandes besitzen. Und im Zentrum von Swakopmund fühlt es sich an wie 100%.

Die Geschäfte heißen „Woermann“, „Lorenz“ oder „Jürgen’s“, die Restaurants „Altstadt“, „Fachwerk“, „Wurstbude“ oder „Küppis“, die Speisekarten sind auf Deutsch, selbst die nicht deutschstämmige Bedienung im Café Anton oder dem Altstadtrestaurant sprechen Deutsch. Logisch, dass die Gerichte auf der Karte oder das Angebot hinterm Tresen auch deutsch ist: Apfelstrudel, Nussecken, Frankfurter Kranz oder Haxe mit Sauerkraut, Schweinebraten mit Rotkraut und Spätzle oder Currywurst.

Gäste und Kundschaft sind ebenfalls deutschsprachig oder zumindest „reinweiß“ und nach mittlerweile einer Woche in der Stadt vermuten wir, dass das Schild „right of admission reserved“ in manchen Restaurants und Läden ein Code dafür sein könnte, dass dort farbige Menschen unerwünscht sind. Zumindest haben wir in Geschäften mit diesem Schild an der Tür ausschließlich Weiße gesehen. Mit einer Ausnahme: ein farbiger amerikanischer Tourist.

Für uns, die wir in den letzten rund acht Jahren nur tageweise in Deutschland waren und dort von Müttern bekocht werden und nicht in Restaurants essen, war es wirklich nett, mal wieder deutsche Klassiker wie Currywurst, Schnitzel oder Nussecken zu genießen. Und das sogar besser als in Deutschland, wo immer öfter Rotkraut aus dem Glas und Sauce aus der Flasche für teuer Geld serviert wird… Die letzte Currywurst gab’s übrigens in Ghana.

Was gar nicht nett war: auch die Mentalität ist deutsch. Da wird das Taxi, in der Einfahrt vom Museum stehend wo wir gerade ausstiegen, angehupt und die weiße Fahrerin fluchte wild gestikulierend hinter der Windschutzscheibe. Genauso im Wohngebiet, wo auf der dreispurigen (!) Straße vielleicht 30 Autos am Tag fahren, unser Taxifahrer langsam fuhr, um die richtige Hausnummer zu finden: Hupen, Gestikulieren, Schimpfen. Der Knaller war eine Frau, die auf derselben Straße ohne jeglichen Autoverkehr das typisch deutsche Gebrüll „Das ist ein Fahrradweg und kein Parkplatz!!!!“ zum Besten gab, als wir unseren Wocheneinkauf aus dem Taxi luden, welches dazu mit zwei Rädern auf dem Bordstein gehalten hatte. Wir waren jedes Mal bedient.

Die netten deutschen Vermieter unserer Ferienwohnung reagierten etwas irritiert, als wir eines Morgens erklärten, auf dem Weg zum Genozid Museum zu sein. Das Museum ist derzeit ein Anbau an ein Privathaus in einem Vorort von Swakopmund, es ist aber geplant, ein größeres Museum in der Innenstadt zu eröffnen, damit das Thema den Rahmen bekommt, den es verdient. Das ist aber nicht ganz einfach, wie man versteht, wenn man wie wir länger in Swakopmund war und mit Menschen beider Hautfarben gesprochen hat, sowie die Augen offenhält und online recherchiert. Das Museum beschäftigt sich mit dem Genozid der Deutschen an den Herero und Nama, bei dem 60.000 Herero und 10.000 Nama vernichtet wurden. Bitte lest zumindest die kurze Übersicht von Wikipedia, weil man das im Geschichtsunterricht nicht lernt!

Deutschland hat den Völkermord an den Herero und Nama während der deutschen Kolonialzeit erst 2021 (vor vier Jahren!) offiziell als Genozid anerkannt, weigert sich aber bis heute, sich dafür öffentlich beim namibischen Volk zu entschuldigen oder Reparationszahlungen zu leisten. Stattdessen verspricht Deutschland „Entwicklungshilfe“ und pumpt so einige Gelder ins Land, um das Gewissen rein zu kaufen.

Im Museum zeigt der Inhaber persönlich Fotos und Dokumente aus der Kolonialzeit und erklärt, wie der Massenmord damals vonstattenging und wie Deutschland das Konzept „Konzentrationslager“ in Namibia perfektionierte, um später in Europa anzuwenden. Ein deutscher Exportschlager sozusagen. Und weil die Deutschen hier so „erfolgreich“ waren, war Namibia nach dem 2. Weltkrieg ein sehr beliebtes Land für „arbeitslose Nazis“, die dank der Apartheid hier ihre Phantasien weiter ausleben konnten – und es bis heute tun.

Die in den Konzentrationslagern umgekommenen Menschen wurden in oberflächlichen Grabstätten von Mithäftlingen verscharrt und bilden heute ein Gräberfeld von 2000 Grabhügeln. Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass es rund 2500 Gräber gewesen sein müssen, bevor ein Baugebiet ausgewiesen, die Hügel eingeebnet und nun eine Straße und Villen gebaut wurden. Welche Hautfarbe die Bewohner haben, ist klar.

Viele der Toten sind „kopflos“. Buchstäblich, denn insbesondere Schädel, aber auch ganze Skelette, wurden „zu Forschungszwecken“ nach Deutschland verschifft und bis heute lagern mehrere hundert in deutschen Kellern von Instituten, Universitäten, Museen oder Privatsammlungen. Die Herero fordern seit Jahren die Rückgabe. Erfolglos. Aber so geht es ja auch den Namibianern mit den Benin Bronzen. Das ist eben heutiges, deutsches Kolonialgehabe.

Erst 2006 wurde das Gräberfeld mit einer Mauer vor weiteren Bauaktivitäten geschützt und 2007 dort ein Gedenkstein aufgestellt. Allerdings wurde der Tod der dort Bestatteten auf der Inschrift als „mysteriöse Ursache“ beschrieben, weswegen Bürgerrechtler 2020 endlich erreichten, dass die Todesursache auf der Inschrift aktualisiert werden musste. Jetzt steht dort, dass die Menschen an Hunger, Sklavenarbeit, sexuellem Missbrauch, Krankheit, Erschöpfung und harten Wetterbedingungen in den Händen deutscher Soldaten starben. So, wie es wirklich war und nicht so, wie die Deutschen das gerne hätten.

Im Museum haben wir auch gelernt, dass es, insbesondere in Swakopmund, noch viele Genozid-Leugner gibt und an welcher Symbolik man diese (potentiell) erkennt. Und blöderweise erkennt man, weiß man einmal, worauf man achten muss, so einiges in Swakopmund. Das macht es für uns schwierig, denn einerseits genießen wir hier sehr, dass „deutsche Tugenden“ die Stadt zu dem gemacht und bis heute erhalten haben, was die Stadt ist, andererseits ist es schwierig für uns, diese weiterhin gelebte Apartheid zu akzeptieren.

Swakopmund ist ein schöner und im südlichen Afrika sehr beliebter Urlaubsort für Weiße, die genau das schätzen, was wir auch an Swakopmund (und generell an Namibia) schätzen: es ist sauber, sicher, ordentlich und geregelt, es gibt Fahrrad- und Gehwege, beste Infrastruktur – sogar Rettungsschwimmer am Strand und wahrscheinlich auch Kehrwoche in der Nachbarschaft. Aber wir wissen auch, dass das nur so ist, weil Strukturen, die zu deutschen Kolonialzeiten eingeführt wurden, hier bis heute gelebt werden.

Wir haben im Museum Bilder gesehen, die zeigen, dass auch die Hakenkreuzflagge in Swakopmund noch lange gehisst wurde (zuletzt 1989!) und dass Memorabilia aus der Zeit mit eindeutiger Symbolik bis heute in mindestens einem Traditionsgeschäft verkauft werden. Dass auch die AfD hier gerne urlaubt (und durch Kranzniederlegung für diplomatische Verstimmung sorgt), wundert uns nicht.

Im Museum in Tsumeb wie auch in Swakopmund finden sich bis heute in den deutschen Beschriftungen der Ausstellungsstücke teils fragwürdige Formulierungen und weil die Museumsbesucher ausschließlich weiß und hauptsächlich deutsch oder deutschsprachig sind (35-40% der Touristen in Namibia, je nach Jahr!), stört das auch kaum. Und wer nicht mit ganz so offenen Augen und Ohren durch Namibia reist, wenig oder gar nicht mit Bürgern spricht, wird wahrscheinlich auch gar nichts merken oder wenn, nicht hinterfragen.

Wir sind zwiegespalten und fühlen uns manchmal ein bisschen wie in Regionen in Deutschland, in denen gut 1/3 der Wahlberechtigten eine für uns „falsche Farbe“ angekreuzt haben. Aber wir sind hier nur Gäste im Land und können nichts an der Situation ändern, sondern nur still beobachten und Euch davon erzählen, um Euch bei Eurem nächsten Urlaub in Namibia vielleicht ein wenig den Blick zu schärfen und Dinge zu hinterfragen. Vielleicht besucht Ihr dann auch mal das Genozidmuseum, um Euch mit Eurer eigenen Geschichte auseinanderzusetzen, statt nur nach den „big five“ Ausschau zu halten oder heldenhaft Schotterpisten zu fahren?

Wie immer, wenn wir länger an einem Ort sind, haben wir natürlich auch Bekanntschaften, die aber völlig wertfrei sind. Da wir ja weiß sind, ist es für uns auch sehr einfach, zwischen den beiden Welten Namibias hin und her zu springen. Es ist für uns, beziehungsweise mich, allerdings nicht einfach, all unsere Gedanken, Gespräche und Erfahrungen bezüglich weiter gelebter Apartheid hier so zu beschreiben, wie wir das wirklich empfinden und was wir persönlich darüber denken. Das nächste Mal, dass wir uns persönlich treffen, können wir gerne über ein oder zwei Tassen Kaffee ausführlich darüber sprechen. Zur Vorbereitung empfehlen wir den Kinofilm: „Der vermessene Mensch“.

Weil Jan ja vor exakt 15 Jahren schonmal in Namibia war und jetzt Hauptsaison und damit alles rappelvoll ist, beschränken wir unseren Aufenthalt in Namibia auf „Nebenschauplätze“. Wir fahren entweder Sehenswürdigkeiten gar nicht erst an, oder so, dass wir vor oder nach den Reisebussen dort sind. Auch wenn Jan dafür früher als ihm lieb ist aufstehen muss… Und manche Dinge, die für die klassischen Namibia-Urlauber absolute Highlights sind, sind für uns mit 117 beziehungsweise 118 bereisten Ländern einfach weder Highlight noch außergewöhnlich. Jeder erlebt Länder anders.

Und weil ich als Dipl. Geo. auch andere Interessen habe als der „Durchschnittsurlauber“, besuchen wir auch andere „Sehenswürdigkeiten“. Nicht nur das Minenmuseum in Tsumeb, sondern auch die Kristallgalerie in Swakopmund. Dort wird der weltweit größte Kristall in einem Museum gezeigt: ein Rauchkristall, der größer ist, als ich mir das jemals in der Theorie des Studiums vorstellen konnte: das Größenwachstum von Kristallen ist nämlich limitiert, selbst wenn genug Material für einen unendlich großen Kristall vorhanden ist. Wie „groß“ dann „maximal limitiert“ bei Quarz bedeutet, habe ich erst hier gesehen. Das ist der Unterschied zwischen Theorie im Studium und Praxis auf Reisen.

Und weil wir hier ja über unsere Reise berichten und nicht nur „schwere Kost“ servieren möchten, die Euch beim Lesen auf den Magen schlägt, schaut doch einfach, was es Neues auf YouTube gibt: wie wir, getrieben von ablaufenden Visafristen, von Gabun über die Republik Kongo und Angola nach Namibia gehetzt sind. Im nächsten Blogpost (und der kommt diesmal ohne Pause) geht es um was ganz, ganz Schöns, was Herzen wärmt…

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