
Diese Woche sind wir vom einen Kongo über den Kongo ins andere Kongo gefahren: Kinshasa. Und dann vom „großen Kongo“ über den Kongo wieder zurück ins „kleine“ Kongo. Alles Kongo oder was? Nicht so einfach mit diesen ganzen Kongos hier!
Wenn es Euch auch so geht wie einem Freund, der uns letztens sagte „Also zu Schulzeiten gab es nur ein Kongo. Und als Erwachsener waren da plötzlich zwei. Wo kommen die alle her?“, lasst es Euch vereinfacht erklären: wir waren bisher im „kleinen Kongo“, der Republik Kongo. War früher französisch, liegt nördlich des Flusses mit dem Namen Kongo, ist friedlich und hat unglaublich liebe Menschen.

Dann gibt es, am südlichen Ufer des Flusses Kongo, noch ein Kongo. Die Demokratische Republik Kongo. Dieses zweite Kongo ist viel größer und wird daher auch oft das „große Kongo“ genannt. Wer älter ist, kennt es noch unter dem Namen Zaire und wer noch viel älter ist als wir, kennt es noch unter dem Namen „Belgisch Kongo“. Heute haben sich im Sprachgebrauch „Kongo Brazza“ für das „kleine Kongo“ und „Kongo Kin“ für das „große Kongo“ eingebürgert. Oder auch „RDC“ unter Frankophonen und „DRC“ unter Anglophonen für das „große Kongo“. Wir haben noch eine Variante für die DRC: das „böse Kongo“. Das ist nämlich genau jenes Kongo, von dem Ihr erst letzte Woche wieder in den Nachrichten gehört habt.

Im „bösen Kongo“ ist eigentlich nie Ruhe. Schon zu Zeiten der „Privatkolonie“ des belgischen Königs Leopold herrschten grausame Zustände von Ausbeutung und brutaler Zwangsarbeit, die bis heute die belgischen Gerichte beschäftigen. Später kam Mobuto und stürzte das Land weiter ins Chaos mit einem Bürgerkrieg nach dem anderen. Dabei ging es jedes Mal um Bodenschätze, an denen Rebellen, Regierung und auch ausländische Truppen Interesse hatten und diese mit extrem grausamen Kriegsverbrechen durchsetzen wollten – und bis heute wollen. Siehe M23 Rebellen und die Kämpfe rund um Goma im Osten der DRC Anfang dieses Jahres, die auch zu Anschlägen in der Hauptstadt Kinshasa geführt haben. Mobutos Nachfolger Kabila ist gerade diese Woche in Abwesenheit wegen diverser Kriegsverbrechen zum Tode verurteilt worden. Die DRC kommt nicht zur Ruhe und für die Bevölkerung sind Angst und Terror seit Generationen Alltag. Wir waren die letzten fast 6 Wochen im „guten Kongo“ und sind diese Woche auf Stippvisite ins „böse Kongo“ gefahren. Alles gut – wir leben noch und sind zurück im „guten Kongo“.

In der Vergangenheit haben wir nur eine einzige Person kennengelernt, die nicht extrem negativ über die Menschen im großen Kongo gesprochen hat. Expats und Einheimische kennen nur einen Tenor: „man kann mir nicht genug bezahlen, um in die DRC zu fahren“. Wir möchten uns immer eine eigene Meinung bilden und haben den Spieß umgedreht: wir haben genug bezahlt, um in die DRC zu fahren. Buchstäblich.

Zwischen den beiden Kongos gibt es keine Fähre im eigentlichen Sinne. Wer von der einen zur anderen Hauptstadt möchte, muss mit einem Schnellboot fahren. Im Hafen finden alle Formalitäten statt und dann sitzt man eine ganze Weile herum, bis 16 Erwachsene zusammengekommen sind, damit das Boot voll ist. Jeder bekommt eine Schwimmweste, sogar für Kinder gibt es welche, dann rast das Boot los über den Kongo. 3,5km wildes Wasser trennt Brazzaville von Kinshasa und das Boot prescht um Strudel herum in einem großen Bogen auf die andere Seite. Und schon hat man das Land gewechselt! Visum zeigen, einstempeln, Gelbfieberzertifikat zeigen, fertig. Willkommen im „großen Kongo“!

Wir wussten, dass man viel in US$ zahlt, tauschten aber auch ein paar $ in die Lokalwährung „Kongo Francs“. Ab dem Kongo südlich beginnt für uns eine neue Region: die der vielen, vielen Landeswährungen. Bisher waren wir mit wenigen Ausnahmen gewohnt, in jedem Land mit „CFA“ (XAF / XOF) zu zahlen: fester Wechselkurs zum Euro und in 14 Ländern entlang der Westküste Zahlungsmittel. Wir jonglieren seit mittlerweile vier Jahren mit drei Währungen: Bulgarische Leva, Euro und CFA und müssen nicht mehr umrechnen, weil wir in allen drei Währungen die Preise aus dem Kopf kennen. Und nun plötzlich Fremdwährung, als wären wir in Urlaub! Aber was für einer…

Das Taxi für die 5km vom Hafen zum Hotel sollte 35$ kosten, aber wir wissen ja, dass Taxifahrer weltweit (außer in Brazzaville) den zweifelhaften, internationalen Ehrenkodex der Bescheißerei befolgen und fuhren dank lokaler Simkarte und Taxi-App für knapp 3$ zu Hotel. Da war uns das Preisgefüge des großen Kongos noch nicht so klar. Wir wussten, dass Kinshasa als Hauptstadt nicht billig ist und hatten uns mit Absicht ein Hotel im gut bewachten Botschaftsviertel mit inkludiertem Frühstück reserviert: 166€ für zwei pro Nacht ist alles andere als unser Budget, aber wie wir schnell lernten: fast ein Schnäppchen für Kinshasa!

Wir liefen durch die Straßen vom Stadtteil Gombe und der Unterschied zu Brazzaville war eklatant: egal, in welchem Viertel wir in der Hauptstadt des kleinen Kongos liefen: überall war es piccobello sauber und auch nachts so entspannt, dass auch ich trotz meiner im Dunkeln leuchtenden Hautfarbe in der Stadt angstfrei alleine herumlaufen kann. Alleine. In einer Woche Brazzaville hatte uns nie jemand angebettelt oder uns als Weiße behandelt. In Kinshasa ist das alles anders. Extrem anders.

Selbst im Edelviertel, in dem wir logierten und herumliefen war es unglaublich dreckig: Müll und Sand überall, die Abwassergräben voll mit Unrat und nur weil es gerade ein paar Tage nicht geregnet hatte, stank es nicht und war auch nicht schlammig. Wir hatten seit dem frühen Morgen nichts gegessen und bestellten an der Bäckertheke eines Einkaufszentrums nichtsahnend zwei Apfeltaschen und zwei Getränke. Die Überraschung kam an der Kasse: 15$.Fünfzehn Dollar. Okay…. Wir waren eigentlich nur im Einkaufszentrum, um Ersatz für unsere während der „Erlebniskreuzfahrt auf dem Kongo“ kaputt gegangene Ausrüstung zu kaufen: für Jan eine neue Luftmatratze und für mich ein neues Campingkissen. Selbst bei Decathlon setzten sich die Phantasiepreise fort: mein Kopfkissen war fast doppelt so teuer (aber immer noch bezahlbar) wie in Europa, die Luftmatratze einfach so unverhältnismäßig teuer, dass wir sie im Regal liegen ließen.

Das Sonderangebot der Pizzeria des Einkaufszentrums, eine Pizza für „nur 20 $“ ließen wir auch links liegen und liefen zum Supermarkt entlang der Hauptverkehrsachse der Stadt. Überall Müll, Chaos und Bettelkinder, die uns hinterherliefen. Im Supermarkt, wo wir als Alternative zur „nur 20$ Pizza“ eigentlich nach Fertiggerichten oder belegten Broten suchen wollten, um zu Abend zu essen, traf uns auch der Preisschock. Preisbeispiele? Eine Dose Nüsschen: 11$. Eine Tüte Chips: 7$. Eine Pizza von der Theke: 15$. Im Sonderangebot: Chips für 3$ – und das war dann auch unser Abendessen für unsere beiden Tage in der Hauptstadt. Und das Mittagessen auch. Warum ist es da so teuer? Tja, weil das Land völlig am Boden ist: es gibt kaum nutzbare Verkehrswege, um Ware von A nach B zu transportieren und entlang dieser Wege stehen an jeder Ecke Korrupte, die die Hand aufhalten und den Transport verteuern. Warentransporte müssen aufgrund der angespannten Situation im Land auch durch Sicherheitsdienste begleitet werden, was auch mit einberechnet werden muss. Im Land selbst wird aufgrund der desolaten Verhältnisse nur wenig produziert, sodass die meisten Waren importiert werden – und auch da hält jeder fleißig die Hand auf, bis alles im Land und verzollt ist. Weil es keine funktionsfähige Stromversorgung gibt, müssen Lebensmittel mit privaten Generatoren gekühlt und Geschäfte beleuchtet werden. Monopole und Korruption verteuern die Treibstoffversorgung (und somit den Strom) und verhindern generell jeglichen Wettbewerb. Und was machen die Einheimischen? Kurz gesagt: die essen Blätter in Palmöl mit fermentiertem Maniok. Das wird vor Ort produziert und ist in gewissen Maßen erschwinglich, aber nicht gesund. Das Problem der Mangelernährung betrifft große Teile des Kontinents, wo Blätter und Palmöl zu den Hauptnahrungsmitteln zählen.

Etwas ernüchtert verbrachten wir den Abend mit Chips im Hotelzimmer und waren gespannt auf den nächsten Tag, an dem wir Kinshasa 1x komplett durchqueren würden. In den Nachrichten erfuhren wir, dass Jane Goodall gestorben war – wie passend, wollten wir doch am nächsten Tag Bonobo-Schimpansen sehen! Morgens um 8 wurden wir von unserem Fahrer abgeholt. Ich hatte in einer Taxizentrale eine Fahrt zur „Lola ya Bonobo“ Schutzstation angefragt und bekam gesagt, das ginge nur mit einem Geländewagen, denn in der Stadt seien nur die Hauptstraßen befestigt. So holte uns dann ein luxuriöser Toyota Prado ab – wie 90% aller Fahrzeuge in der Stadt ein Rechtslenker, obwohl in der DRC auf „unserer“ Seite gefahren wird. Britische Recherchen zeigen, das liegt daran, dass 40% aller in UK geklauten Fahrzeuge in der DRC landen. Ehrlicherweise muss man sagen, dass auch viele Fahrzeuge aus Korea kommen, aber eben auch ein großer Teil in Großbritannien „verloren“ ging…

Die Bonobo-Schutzstation liegt nur 37km vom Hotel entfernt, aber wir wussten von anderen Reisenden, dass das ein tagesfüllender Programmpunkt ist. Der Verkehr sei angeblich so schlimm wie nirgends. Nun ja. Vielleicht so schlimm wie nirgends in West- und Zentralafrika, aber wer schonmal in Ulaanbaatar in der Mongolei unterwegs war, sieht das entspannter. Und wer Conakry (Hauptstadt von Guinea) kennt, kann vergleichen. Auch, was das Level an Müll und Chaos betrifft. Oder die Luftquaität. Da war Kinshasa diesen August übrigens Weltmeister. Von daher saßen wir ganz entspannt im Auto, das sich 2,5 Stunden lang Stück für Stück durch die Stadt schob und stellenweise auch Bodenfreiheit und Allradantrieb ausnutzte. Dann waren wir an der Schutzstation angekommen, hatten aber die erste Führung des Tages verpasst und mussten warten. Aber wir hatten ja den ganzen Tag eingeplant!

Irgendwann wurden wir vom Guide abgeholt und in die Schutzstation gelassen: dort werden derzeit 69 Bonobos darauf vorbereitet, in Zukunft freigelassen zu werden. Bonobos, auch Zwergschimpansen genannt, sind nur geringfügig kleiner als der „gemeine“ Schimpanse und unterscheiden sich nur durch 1,3% der DNA von uns Menschen. Es sind damit unsere nächsten Verwandten aus dem Tierreich. Und, wie Jane Goodall sagte, erinnern uns daran, dass auch wir Menschen Teil der Tierwelt dieses Planeten sind…

Der „gemeine“ Schimpanse kommt ausschließlich nördlich des Kongo Flusses vor, der Bonobo Schimpanse südlich des Flusses und mittlerweile auch nur noch in der Demokratischen Republik Kongo. Und wer weiß, wie lange noch. 1980 gab es noch ungefähr 100.000 Tiere, heutzutage nur noch 1/10 dessen: rund 10.000. Die Bonobos werden wie so ziemlich jedes andere Wildtier, gegessen. Dieses Verhalten hat in Ländern wie z.B. Nigeria dazu geführt, dass es dort nahezu gar keine Tiere mehr gibt und die DRC ist auf bestem Wege dahin. Es ist zwar illegal, Affen zu essen oder zu handeln, aber das bedeutet so gut wie nichts in einem Land, in dem die Regierung nicht mal überall die Kontrolle hat. Werden doch Tiere auf Märkten beschlagnahmt, landen sie dann im einzigen Bonobo-Schutzzentrum der Welt.

Die Schutzstation hat einen Wald von 30 Hektar, in dem die Tiere frei leben. Die Fläche ist allerdings zu klein, um so viele Tiere komplett zu ernähren, weswegen zugefüttert werden muss, denn jeder ausgewachsene Bonobo frisst pro Tag etwa 6kg Obst. Die Affen kommen zu den Fütterungszeiten ans Ufer eines Sees oder an den Zaun des Waldes, weil sie genau wissen, dass es dort leckeres Obst gibt. Den Rest der Zeit sitzen sie irgendwo in den Bäumen im Schatten und sind unsichtbar. Daher war es sogar gut, dass wir zur ersten Führung zu spät kamen und so die Fütterung beobachten konnten. Es gab Papaya!

Das Highlight unseres Besuchs war aber die Kinderstation, in der derzeit sechs Affenkinder aufgepäppelt werden. Meist werden Jungtiere auf den Märkten angeboten, die noch Muttermilch bekommen und eigentlich noch mit ihrer Affenmutter leben müssten. Diese Rolle übernehmen in der Schutzstation drei Frauen, die den Affenkindern Fläschchen geben, ihnen zeigen, wie man Bananen schält und Obst isst und den Rest ihrer acht Stunden Schicht mit ihnen kuscheln und spielen. Wir fanden, dass das ein Traumjob sei: den ganzen Tag mit lebendigen Plüschtieren spielen! Die drei Adoptiv-Affenmamas waren sich aber einig: wenn man selbst zuhause noch eigene Menschenkinder hat, ist das kein Traumjob, sondern ein nie endendes Affentheater: bezahlt und unbezahlt. Daheim und auf der Arbeit.

Als wir die Affenkinder so sahen dachten wir daran, dass Jesse in der Leprastation diese Woche gerade zwei Säuglingen das Leben gerettet hat, als sie dehydriert und mangelernährt noch rechtzeitig aus dem Regenwald zu ihm gebracht wurden, weil die Mutter gestorben war. Was stimmt mit den Menschen hier nicht, dass sie Menschenkinder mit schwarzen Haaren und dunkler Haut vor dem Verhungern retten, menschenähnliche Tierkinder mit schwarzen Haaren und dunkler Haut aber töten und essen? Was ist seit 1980 passiert, dass 90% aller Bonobos aufgegessen wurden? Krieg, Terror und Hunger sind nicht erst seit 1980 Alltag, aber was ist passiert, dass die Menschen quasi ihresgleichen auffressen? Die DRC ist nicht das einzige Land, in dem wir Affe zum Verzehr angeboten erlebt haben. Das ist in anderen Ländern der Region auch ganz normal – geworden, wie Zahlen zeigen. Wurden Menschenaffen früher nur von wenigen Volksgruppen und hauptsächlich zu Zeremonien verspeist, gilt das Fleisch heutzutage als Delikatesse und es ist keinen Monat her, dass wir mit am Tisch saßen, als Jeremys kongolesische, gut gebildete Freundin fröhlich und unbekümmert Affenfleisch futterte. Die Menschheit scheint zu verrohen…

Wie in (fast) jedem Tierschutzprojekt war unsere Zeit mit den Tieren nach insgesamt einer Stunde zu Ende und wir machten uns auf den langen Rückweg durch das Verkehrschaos Kinshasas. Wie überall in Afrika ist das Verkehrschaos hauptsächlich durch kopfloses Verhalten der Verkehrsteilnehmer selbst verursacht. Wir verbrachten zum Beispiel eine Viertelstunde damit, einem mit Menschen überladenem Sprinter Bus dabei zuzusehen, wie er sich an einem steilen Hang immer und immer wieder im selben Loch festfuhr. Auf die Idee, Passagiere aussteigen und schieben zu lassen, eine andere Spur zu nehmen oder ordentlich Schwung zu holen, kam niemand. In Afrika sind viele Dinge einfach unerklärlich…

Wir waren da ganz entspannt, die anderen Verkehrsteilnehmer nicht. Wie in anderen Ländern oder Regionen mit extrem dichter Bevölkerung (Lagos, NRW,…) lagen auch hier die Nerven schnell blank und wir sahen in fast jeder dummen Situation, wie die Betroffenen wild hupend, gestikulierend und aus den Autos springend die Situation lautstark ausdiskutierten statt praktisch lösten. Die überall anwesenden, stark bewaffneten Uniformierten machten die Situation nicht entspannter, denn auch sie regelten Situationen ziemlich kopflos und wenig koordiniert. Um bei so vielen Waffen in so vielen kopflosen Händen nicht nervös zu werden, braucht man schon ein paar Jahre Erfahrung auf dem Kontinent. Die haben wir und schauten uns das Spektakel in Ruhe an. Zugegeben: so viele Waffen und Uniformierte haben wir selten gesehen, aber die Situation im Land ist nicht gerade entspannt und so ist das völlig normal.

Unsere Motivation, nochmal durch die Stadt zu schlendern war unterirdisch, zumal es auch keine echten Sehenswürdigkeiten im klassischen Sinne gibt und wir von anderen Reisenden auch wenig motivierende Erfahrungen gehört hatten. Wir vertilgten zwei weitere Packungen Chips und warteten im Grunde genommen darauf, dass der nächste Tag anbrach und wir wieder zurück ins „gute Kongo“ konnten. Im Hafen wurden wir am nächsten Morgen von fast jeder Person gefragt, ob wir nicht ein wenig Geld übrighätten. Für den Zöllner, der unsere Bargeldbestände abfragte, die Zöllnerin, die einen Blick ins Gepäck warf oder den Fahrkartenkontrolleur, der das 27$ teure Ticket abriss. Und auch von uns auf jeden Schritt folgenden „Fixern“, die irgendwie jede Sprache dieser Welt sprachen und sich nicht abschütteln ließen.

Als wir im „guten Kongo“ aus dem Boot stiegen, freuten sich dort die Zöllner, uns wiederzusehen und hießen uns herzlich willkommen. Wir liefen die sauberen Straßen vom Hafen zu unserem Airbnb durch Brazzaville, wurden nirgends dumm angelabert und zahlten brav unsere Schulden ab, die wir drei Tage zuvor gemacht hatten, als wir nicht genug Kleingeld hatten und uns das fehlende Geld erlassen wurde. Wie war unser Spruch noch gleich? „Wenn wir anschreiben lassen können, wird es Zeit, weiterzuziehen“? Nicht ganz. Wir haben hier noch ein wenig zu tun, denn nach sechs Wochen ohne WiFi ist einiges liegengeblieben. Und uns gefällt es in Brazzaville auch wirklich gut. Kinshasa war ein interessanter Ausflug in ein Land, welches wir nicht als so schlimm erfahren haben wie andere Reisende. Es kommt immer darauf an, welche Erfahrungen man auf dieser Welt schon gemacht hat – und wir haben dahingehend einfach mehr erlebt als der Durchschnittsreisende, der aus seiner westlichen Perspektive ins „große Kongo“ reist. Trotzdem: die DRC ist ein angespanntes Land, in dem man deutlich spürt, in welcher desolaten Situation es sich befindet.

Wir genießen nun noch ein bisschen eine der fünf angenehmsten Hauptstädte Afrikas (zusammen mit Bissau, Malabo, Sao Tome und Praia (Silke) oder Lomé (Jan)) , bevor wir weiterfahren. Schaut mal im aktuellen Video, wie schön es hier im „kleinen Kongo“ ist:
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